Streichliste enthüllt! Sechs Spieler sollen Bayern im Sommer noch verlassen

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Der FC Bayern hat auf dem Transfermarkt bereits kräftig investiert. Nach den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari sowie weiteren Ausgaben von insgesamt mehr als 100 Millionen Euro rückt nun die andere Seite der Kaderplanung in den Fokus. Mehrere Spieler sollen den Rekordmeister noch vor Transferschluss verlassen.

Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund arbeiten weiterhin daran, den Kader für Vincent Kompany zu optimieren. Neben möglichen weiteren Neuzugängen sollen vor allem Abgänge frisches Kapital einbringen und gleichzeitig Platz im Aufgebot schaffen.


Nach Informationen von Sky stehen ganze sechs Profis auf der internen Verkaufsliste.

Boey, Palhinha und Zaragoza vor dem Abschied

Sacha Boey zählt weiterhin zu den heißesten Verkaufskandidaten. Der Rechtsverteidiger kehrte nach seiner Leihe zu Galatasaray nach München zurück, konnte sich dort aber ebenfalls nicht nachhaltig empfehlen. Obwohl die Türken ihre Kaufoption verstreichen ließen, rechnen die Bayern weiterhin mit einem Abschied des Franzosen. Konkrete Interessenten sind derzeit allerdings nicht bekannt.

Bei João Palhinha gestaltet sich die Situation deutlich dynamischer. Tottenham Hotspur verzichtete zwar auf eine feste Verpflichtung, der Portugiese konnte sich während seiner Zeit in England jedoch wieder in den Fokus anderer Vereine spielen. Aston Villa gilt aktuell als aussichtsreicher Kandidat, auch Benfica Lissabon wird mit dem Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht. Da Palhinha unter Kompany nur geringe Einsatzchancen besitzt, würden die Bayern einem Wechsel keine Steine in den Weg legen.

Auch Bryan Zaragoza soll den Verein verlassen. Nach mehreren Leihstationen besitzt der Spanier an der Säbener Straße weiterhin keine Perspektive. Zuletzt wurden der FC Sevilla und Deportivo Alavés als mögliche Abnehmer gehandelt. Die Münchner bevorzugen nach Möglichkeit einen festen Verkauf.

Fragezeichen hinter Ito und Kim

Hiroki Ito
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Etwas komplizierter ist die Lage bei Hiroki Ito. Der japanische Nationalspieler wurde seit seinem Wechsel immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und konnte sich bislang nicht dauerhaft durchsetzen. Durch die Verpflichtung von Brown hat sich die Konkurrenz auf der linken Defensivseite zusätzlich verschärft. Sollte ein passendes Angebot eingehen, wären die Bayern nach aktuellem Stand wohl gesprächsbereit.

Bei Min-jae Kim hat sich die Situation zuletzt dagegen verändert. Der Südkoreaner galt lange als möglicher Verkaufskandidat, überzeugte zum Ende der vergangenen Saison jedoch mit konstant starken Leistungen. Wie Sky zuletzt berichtete, soll es intern inzwischen einen Kurswechsel gegeben haben. Demnach planen die Verantwortlichen aktuell über die Saison hinaus mit dem Innenverteidiger. Ob ein hoch dotiertes Angebot diese Haltung noch verändern könnte, bleibt offen.

Am wenigsten Bewegung gibt es derzeit bei Armindo Sieb. Nach seiner Leihe zum FSV Mainz 05 kehrte der Offensivspieler zwar nach München zurück, eine langfristige Zukunft beim Rekordmeister scheint jedoch ausgeschlossen. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, konkrete Interessenten sind bislang allerdings nicht bekannt.

Bis zum Ende der Transferperiode dürfte sich im Kader des FC Bayern somit noch einiges tun. Während die Münchner weitere Verstärkungen prüfen, sollen mehrere Verkaufserlöse die finanzielle Basis für mögliche Neuzugänge schaffen und den Kader für die kommende Saison weiter verschlanken.

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