Lange war unklar, ob Manuel Neuer seine Karriere nach der Saison 2025/26 beenden wird. Vieles deutete im Laufe des Entscheidungsprozesses darauf hin, dass sich die Torwartlegende zumindest umfassend Gedanken über seine Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit macht.
Am Ende verlängerte der Keeper doch noch einmal um ein Jahr. Bis 2027 ist er nun an den FC Bayern gebunden, soll in der neuen Saison dafür sorgen, dass Jonas Urbig auf die Zeit danach vorbereitet wird.
Das heißt, dass Neuer ein paar mehr Spiele an den jungen Torhüter abgibt als es bisher der Fall war. Bei Bayern weiß man, dass es für einen Spieler wie Urbig, der selbst schon hervorragende Leistungen gezeigt hat, keinen besseren Mentor gibt als das Urgestein.
Neuer stand kurz vor dem Karriereende
Im Sommer 2027 dürfte dann aber endgültig Schluss sein. „Ich spiele nicht die Spiele, um zu sagen: Das ist jetzt mein letztes Spiel – egal, ob ich vielleicht in dem einen oder anderen Stadion das letzte Mal gewesen bin. Aber es sieht schon stark danach aus, dass ich aufhöre“, sagte er nun gegenüber BILD.

Im Sommer kehrte Neuer noch einmal zur DFB-Elf zurück, konnte aber beim frühzeitigen Ausscheiden im Turnier gegen Paraguay auch nicht viel Einfluss nehmen. Seine Nationalelfkarriere endete also mit einer Enttäuschung.
Neuer teilte nun übrigens auch mit, dass er seine Karriere beinahe schon nach der abgelaufenen Saison beendet hätte. Damals überlegte er monatelang.
„Ich hätte vielleicht in 85 Prozent der Fälle aufgehört, aber in dieser Mannschaft und mit dem Staff und Trainerteam macht es einfach Spaß. Wir haben immer die Möglichkeiten, um alle Titel zu spielen. Wir sind voll auf der Höhe mit der Mannschaft. Deshalb zählen dieses Team, die Mannschaft und die Struktur, wie wir sie im Verein haben, zu den 15 Prozent, wo ich gesagt habe: Ich muss auf jeden Fall weitermachen. Es macht einfach Spaß“, so der Torhüter, der jetzt noch einmal alles geben will, um die größtmöglichen Ziele zu erreichen.

