Beim FC Bayern steht die Kaderplanung vor der entscheidenden Phase. Während auf der Zugangsseite kaum noch Bewegung zu erwarten ist, hat Sportvorstand Max Eberl drei Spielern nun unmissverständlich klargemacht, dass sie in München keine Zukunft mehr haben.
Mit den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari haben die Bayern ihre wichtigsten Transferziele bereits erreicht. Nun richtet sich der Fokus der Verantwortlichen auf die Abgangsseite. Vor allem Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza sollen den Rekordmeister noch in diesem Sommer verlassen.
Sportvorstand Max Eberl machte bei der offiziellen Vorstellung von Brown am Tegernsee am Mittwoch deutlich, dass die drei Profis nicht mehr Teil der sportlichen Planungen sind.
Eberl macht klare Ansage
„Wir haben mit Sacha, Bryan und Joao drei Spieler, wo wir sehr offen sind, sie abzugeben“, erklärte Eberl. Anschließend fand der 52-Jährige noch deutlichere Worte: „Für die drei wird die Zukunft beim FC Bayern keine sein. Wenn sich einer entscheidet, hierzubleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er keine große Rolle spielen wird.“
Damit sendet der Sportvorstand ein unmissverständliches Signal an die drei Verkaufskandidaten. Allerdings hängt ein Wechsel nicht allein vom Willen der Spieler oder des FC Bayern ab. Bislang zeichnet sich bei keinem der drei Profis ein konkreter Transfer ab. Zudem müssen interessierte Vereine bereit sein, die Ablöseforderungen der Münchner zu erfüllen.

Während auf der Abgangsseite Bewegung entstehen soll, sieht Eberl die Kaderplanung ansonsten als abgeschlossen an. „Unser Kader steht“, betonte der Bayern-Boss. Auch die zahlreichen Transfergerüchte der vergangenen Wochen kommentierte er mit einem Schmunzeln: „Ich musste dieses Jahr sehr, sehr schmunzeln, welche Namen mit uns in Verbindung gebracht wurden. Es hat mich wirklich sehr amüsiert, weil wirklich an allen Namen, die um uns herum waren, tatsächlich null Prozent dran war.“
Ganz konkret widersprach Eberl zudem Berichten über ein Interesse an Atalanta-Stürmer Charles De Ketelaere. Weitere Neuzugänge sind nach der bevorstehenden festen Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye nicht mehr geplant. Stattdessen gilt die volle Aufmerksamkeit nun den Verkäufen – insbesondere von Palhinha, Boey und Zaragoza.

