Halb Europa jagt dieses Top-Talent – aber Bayern ist in der Pole Position

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Der FC Bayern ist stets auf der Suche nach den größten Talenten Europas. Nun haben die Münchner offenbar ein besonders prominentes Nachwuchsjuwel ins Visier genommen: Tornike Kvaratskhelia. Der erst 16 Jahre alte Flügelspieler von Dinamo Tiflis ist der jüngere Bruder von PSG-Star Khvicha Kvaratskhelia – und hat bereits beim deutschen Rekordmeister vorgespielt.

Wie TEAMtalk berichtet, beschäftigt sich Bayern intensiv mit dem georgischen Youngster. Kvaratskhelia absolvierte bereits im Frühsommer mehrere Trainingseinheiten bei den Münchnern. Offenbar hinterließ er dabei einen bleibenden Eindruck.


Die Bayern sollen weiterhin großes Interesse an einer Verpflichtung besitzen und werden von TEAMtalk sogar als Favorit im Rennen um den 16-Jährigen bezeichnet.

Kvaratskhelia hat trotz seines jungen Alters bereits den Sprung in den Profibereich geschafft. In den vergangenen sechs Monaten etablierte sich der Offensivspieler im Kader der ersten Mannschaft von Dinamo Tiflis.

Wie sein berühmter Bruder fühlt sich Tornike auf dem Flügel wohl und wurde in der Nachwuchsakademie des georgischen Spitzenklubs ausgebildet. Khvicha Kvaratskhelia begann einst ebenfalls bei Dinamo seine Profikarriere, bevor sein Weg über Russland schließlich in die europäische Spitze führte.

Bayern bekommt Konkurrenz aus der Premier League

Sollten die Münchner tatsächlich versuchen, Tornike Kvaratskhelia langfristig an sich zu binden, müssten sie sich gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen.

Vor allem Chelsea und Tottenham sollen ihre Bemühungen intensiviert haben und führen laut TEAMtalk derzeit das Interesse aus der Premier League an. Doch die Liste der Interessenten ist noch deutlich länger.

Manchester City, Manchester United, Liverpool, Brighton und Aston Villa sollen bereits Kontakt hinsichtlich eines möglichen Transfers aufgenommen haben. Arsenal und Newcastle United beobachten dem Bericht zufolge die Situation des Youngsters ebenfalls sehr intensiv. Auch in Spanien und Italien gibt es zahlreiche Interessenten.

Gerade bei georgischen Talenten haben englische Vereine zuletzt ihre Aktivitäten verstärkt. Newcastle verpflichtete mit Vakhtang Salia unter anderem erst kürzlich einen ehemaligen Teamkollegen Kvaratskhelias von Dinamo Tiflis.

Für Bayern könnte deshalb von Vorteil sein, dass der Rekordmeister schon früh den direkten Kontakt zum Spieler hergestellt hat. Dass Kvaratskhelia bereits Trainingseinheiten in München absolviert hat, zeigt zumindest, wie konkret sich die Verantwortlichen mit dem Talent beschäftigen.

Transfer erst 2028 möglich

Tornike Kvaratskhelia
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Eine wichtige Rolle im Poker um den 16-Jährigen spielen die FIFA-Regularien für internationale Transfers minderjähriger Spieler. Ein Wechsel nach England oder Deutschland wäre erst möglich, wenn Kvaratskhelia 2028 seinen 18. Geburtstag gefeiert hat.

Entsprechend dürfte sich das Rennen um den Georgier noch über einen längeren Zeitraum ziehen. Von einem unmittelbar bevorstehenden Bayern-Transfer kann daher keine Rede sein.

Für die Münchner passt das Interesse allerdings zur Strategie, internationale Top-Talente möglichst früh zu identifizieren. Gerade Christoph Freund und Campus-Chef Jochen Sauer treiben die Verzahnung zwischen Nachwuchs- und Profibereich intensiv voran.

Mit Tornike Kvaratskhelia könnte nun eines der begehrtesten Talente seines Jahrgangs auf dem Bayern-Radar stehen. Der berühmte Nachname sorgt zwangsläufig für zusätzliche Aufmerksamkeit. Entscheidend wird für die Münchner jedoch sein, ob der 16-Jährige eine ähnliche Entwicklung nehmen kann wie sein großer Bruder.

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