Rodri wird derzeit erneut mit einem Wechsel in Verbindung gebracht – und zwischenzeitlich tauchte auch der FC Bayern in den Spekulationen auf. Doch während es in diesem Sommer offenbar keinerlei Kontakt zwischen den Münchnern und dem Weltfußballer gab, war das Interesse vor sieben Jahren deutlich konkreter. 2019 arbeitete der Rekordmeister tatsächlich an einer Verpflichtung des Spaniers.
Die Zukunft von Rodri sorgt aktuell für reichlich Gesprächsstoff. Nach vielen erfolgreichen Jahren bei Manchester City deutet sich ein Abschied des Mittelfeldstars an. Lange Zeit galt Real Madrid als aussichtsreichster Kandidat, zuletzt rückte allerdings der FC Barcelona in den Mittelpunkt.
Auch der FC Bayern wurde zwischenzeitlich als möglicher Interessent genannt. Nach Informationen von BILD-Fußballchef Christian Falk ist an diesen Meldungen jedoch nichts dran. Die Münchner haben demnach in diesem Sommer weder Kontakt zur Spielerseite aufgenommen noch Verhandlungen über einen Transfer geführt.
Ohnehin wäre eine Verpflichtung angesichts der kolportierten Ablöseforderung von Manchester City nur schwer vorstellbar. Rund 75 Millionen Euro sollen die Skyblues für den 30-Jährigen verlangen. Gleichzeitig sieht sich der deutsche Rekordmeister im zentralen Mittelfeld aktuell ausreichend aufgestellt.
Bayern führte 2019 geheime Rodri-Gespräche
Deutlich spannender ist deshalb der Blick in die Vergangenheit. Denn Rodri hätte schon vor sieben Jahren beim FC Bayern landen können.
Wie Falk berichtet, beschäftigten sich die Verantwortlichen 2019 intensiv mit dem damaligen Atletico-Profi. Demnach fanden sogar geheime Gespräche mit den Spaniern über einen möglichen Transfer statt.
Das Problem: Bayern hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen anderen kostspieligen Transfer auf den Weg gebracht. Für Lucas Hernández überwiesen die Münchner rund 80 Millionen Euro an Atlético und stellten damit einen neuen vereinsinternen Ablöserekord auf.
Für einen zusätzlichen Rodri-Transfer fehlte anschließend offenbar der finanzielle Spielraum. Manchester City nutzte die Gelegenheit und verpflichtete den Mittelfeldspieler für rund 70 Millionen Euro.
Aus heutiger Sicht eine Entscheidung mit enormer Tragweite.
Rodri entwickelte sich zum Weltstar

Unter Pep Guardiola entwickelte sich Rodri in Manchester zu einem der besten Mittelfeldspieler seiner Generation. Der Spanier wurde zur Schaltzentrale der Citizens und gewann mit dem englischen Topklub unter anderem die Champions League.
Seinen individuellen Höhepunkt erreichte der Mittelfeldstratege 2024, als er mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet wurde. Bei der Weltmeisterschaft 2026 führte Rodri Spanien schließlich zum Titel und wurde zudem als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.
Für die Bayern bleibt damit die Erkenntnis, dass man das außergewöhnliche Potenzial des Spaniers bereits sehr früh erkannt hatte. Der Transfer scheiterte damals offenbar weniger an der sportlichen Überzeugung als an den finanziellen Rahmenbedingungen.
Sieben Jahre später wird es aller Voraussicht nach nicht mehr zu einer Zusammenarbeit kommen. Ein aktueller Bayern-Vorstoß ist laut Falk kein Thema. Sollte Rodri Manchester City tatsächlich verlassen, führt seine Spur derzeit vielmehr zurück nach Spanien.

