Wegen Musiala-Gerücht: Türkischer Journalist festgenommen!

Foto: Getty Images

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Jamal Musiala arbeitet derzeit daran, wieder zu 100 % fit zu werden. Nach seiner Metallentfernung ist er auf dem Weg der Besserung, kann schon wieder mit dem Team trainieren. Im Laufe des Sommers gab es rund um ihn kuriose Gerüchte. 

Denn: Der Bayern-Star galt als potenzieller Kandidat für einen Wechsel zum türkischen Topklub Galatasaray. Das führte sogar soweit, dass sich der Klub dazu genötigt fühlte, eine Pressemitteilung abzugeben, in der man darauf hinwies, dass alle Gerüchte rund um einen Musiala-Deal völlig falsch seien. 


Was sich hierzulande erst einmal nach einer kuriosen und auch unrealistischen Meldung anhört, aber keine weiteren Konsequenzen hat, schlug in der Türkei hohe Wellen.

Journalist wegen irreführender Musiala-Gerüchte festgenommen

Das Musiala-Gerücht hatte für den Journalisten, der es in die Welt gesetzt hat, nun ernsthafte Nachwirkungen. Denn wie ntv berichtet soll Burhan Can Terzi im Nachhinein festgenommen worden sein.

Der konkrete Vorwurf ist die „öffentliche Verbreitung irreführender Informationen“. Terzi wurde heute im Rahmen einer Untersuchung, die vom Oberstaatsanwaltschaft Bakirköy eingeleitet wurde, in Gewahrsam genommen. Für den Moment ist nicht klar, wie es jetzt weitergeht und was dem Journalisten droht.

Jamal Musiala
Foto: IMAGO

Das Gerücht um Musiala kam zu einem Zeitpunkt auf als der Bayern-Star ohnehin ein wenig in der Kritik stand, weil er auch bei der Weltmeisterschaft nicht auf hohem Niveau verformt hat. Ihm fehlte es an Konstanz und Leichtigkeit.

Trotzdem: Ein Wechsel zu Galatasaray galt schon beim Aufkommen der Meldungen als extrem unrealistisch und wurde bekanntermaßen auch umgehend dementiert. Aktuell arbeitet der Spieler daran, wieder seine absolute Bestform zu erreichen. Beim FC Bayern hat er große Ziele, Trainer Vincent Kompany bestätigte zuletzt bereits, dass Musiala hochmotiviert an sich selbst arbeitet.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel