Bayern-Verlängerung für Eberl: Neue Details enthüllt!

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Beim FC Bayern stehen die Zeichen bei Max Eberl weiter klar auf Verlängerung. Nun ist auch bekannt, wie lange der neue Vertrag des Sportvorstands laufen soll.

Die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern nimmt immer konkretere Formen an. Dass der deutsche Rekordmeister die Zusammenarbeit mit seinem Sportvorstand über dessen derzeitiges Vertragsende im Sommer 2027 hinaus fortsetzen möchte, gilt bereits als klare Tendenz. Nun gibt es ein neues Detail zu den Planungen.


Nach Informationen von Sky soll Eberl einen neuen Vertrag bis 2029 erhalten. Damit würden die Münchner das Arbeitspapier des 52-Jährigen um zwei weitere Jahre verlängern und ein deutliches Zeichen des Vertrauens in ihren Sportvorstand setzen.

Die endgültige Freigabe steht allerdings noch aus. Dem Bericht zufolge soll die geplante Vertragsverlängerung bei der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats am 25. August abgesegnet werden. Anschließend müssen die konkreten Gespräche und Verhandlungen mit Eberl geführt werden.

Interessant: Die Entscheidung des FC Bayern soll unabhängig davon sein, wie erfolgreich die noch ausstehenden Spielerverkäufe in den kommenden Wochen verlaufen. Die Münchner arbeiten weiterhin daran, mehrere Profis abzugeben und damit zusätzliche Transfererlöse zu erzielen. Die Zukunft Eberls wird daran offenbar nicht geknüpft.

Eberl soll bis 2029 beim FC Bayern bleiben

Noch während der vergangenen Saison hatte es immer wieder Diskussionen über seine Arbeit und seine Zukunft gegeben. Inzwischen erhält der Sportvorstand von den wichtigsten Entscheidungsträgern öffentliche Rückendeckung.

Besonders deutlich hatte sich zuletzt Uli Hoeneß positioniert. Nachdem der Ehrenpräsident die Wahrscheinlichkeit einer Eberl-Verlängerung Ende Mai noch mit „60 zu 40“ beziffert hatte, antwortete er Ende Juli auf die gleiche Frage bereits mit: „Zurzeit zu hundert Prozent.“

Auch Präsident Herbert Hainer lobte die Arbeit der sportlichen Führung zuletzt öffentlich. Eberl selbst reagierte auf die neue Wertschätzung gelassen und machte deutlich, dass er sich davon nicht beeinflussen lassen möchte. „Wie heißt es? Don’t believe the hype, don’t believe the drama“, erklärte er während der Asienreise.

Gleichzeitig hatte der Sportvorstand bereits seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, über eine weitere Zusammenarbeit zu sprechen. „Ich bin hier, um bis 2027 meine Aufgaben zu erledigen. Wenn man weitermachen möchte, dann bin ich bereit zu reden“, sagte Eberl.

Genau diese Gespräche dürften nach der Aufsichtsratssitzung beginnen. Eine sofortige Unterschrift ist damit noch nicht garantiert. Zuletzt hatte Sky bereits darauf hingewiesen, dass sich beide Seiten zunächst auf die konkreten Vertragskonditionen verständigen müssen.


 

Eberls sportliche Bilanz wird intern inzwischen deutlich positiver bewertet. Mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown wurden zwei wichtige Neuzugänge frühzeitig verpflichtet. Gleichzeitig haben die Münchner bereits mehrere Spieler verkauft und Transfererlöse generiert. Auch die Zusammenarbeit zwischen Eberl, Sportdirektor Christoph Freund und Trainer Vincent Kompany gilt als eng.

Hinzu kommt, dass Eberl seinen Austausch mit Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge intensiviert hat. Damit scheint auch die Abstimmung innerhalb der Führungsebene besser zu funktionieren als noch in früheren Phasen seiner Amtszeit.

Sollte der Aufsichtsrat am 25. August wie geplant grünes Licht geben und anschließend eine Einigung mit Eberl erzielt werden, wäre eine wichtige Zukunftsfrage beim FC Bayern frühzeitig geklärt. Der aktuelle Plan ist jedenfalls eindeutig: Eberl soll die sportliche Entwicklung des Rekordmeisters bis 2029 mitgestalten.

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