Der FC Bayern will Joao Palhinha in diesem Sommer abgeben und der Portugiese will den Rekordmeister verlassen. Das ist der aktuelle Stand der Dinge. Gespräche mit Aston Villa kamen zuletzt nicht zu einem positiven Ende.
Der Knackpunkt soll gewesen sein, dass der Klub aus Birmingham dem FC Bayern eine Leihe anbot, dieser aber einen Verkauf priorisiert. Aktuell befinden sich Benfica und Newcastle United im Rennen um den Spieler, beide würden im Fall der Fälle wohl über einen direkten Kauf nachdenken, aber der Poker ist kompliziert.
Der Spieler selbst hoffte nach seiner Rückkehr von Tottenham, wohin er in der letzten Saison verliehen war, sogar noch, dass er sich in der Vorbereitung noch einmal anbieten kann. Doch diese Tür schlug man beim FC Bayern zu.
Palhinha-Poker: Eberl klärt auf
Nach dem Spiel im Telekom Cup gegen RB Leipzig, das der FC Bayern mit 3:1 gewinnen konnte, äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zu den Gerüchten, wonach Bayern Palhinha am Ende nur verkaufen würde.
„Ich habe nie gesagt, dass es nur um einen permanenten Deal geht. Wir müssen abwarten. Heutzutage gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Es könnte sein, dass jemand sagt: Wir sind bereit, eine hohe Leihe zu zahlen, dann sagt man: Okay, das müssen wir akzeptieren“, so Eberl.

Zudem klärte Eberl auf, dass man den Spieler logischerweise nicht zu einem bestimmten Schritt zwingen kann: „Ich kann João nicht zu einem bestimmten Verein drängen, und João kann uns nicht sagen: Ich gehe nur zu einem bestimmten Verein, und der andere Verein kann uns nicht sagen: Ich biete euch nur das an und nichts anderes. Die Gespräche finden zwischen 3 Parteien statt. Und es muss für alle passen.“
Beim Spiel gegen Leipzig stand Palhinha nicht im Aufgebot des Rekordmeisters. Max Eberl bestätigte auch, dass es Gespräche über einen Abgang gibt und man deswegen vorsichtig sein will, keine Verletzung riskiert. Doch im absolut konkreten Endstadium befinden sich diese Gespräche nicht. Der Poker geht weiter. Und es geht nicht nur um einen permanenten Verkauf.

