Im Sommer verließ Alexander Nübel nach einigen Jahren, die er auf Leihbasis für den VfB Stuttgart spielte, endgültig den FC Bayern. Der Torhüter heuerte bei Besiktas an.
Schon in der Vorbereitung hinterließ Nübel einen guten Eindruck, was bei den Fans des türkischen Traditionsklubs die Hoffnung nach einem Transfer-Volltreffer aufleben ließ.
Mittlerweile hat Besiktas auch die ersten fünf Pflichtspiele hinter sich. Vier davon absolvierte der türkische Klub in der Qualifikationsphase für die Europa League, eines in der heimischen Süper Lig.
Nübel gelingt perfekter Start bei Besiktas
Für Nübel waren es wichtige Spiele, um sich einzugewöhnen, mit seinen Vorderleuten einzuspielen. Und ihm gelang der perfekte Start, denn in allen fünf Spielen hielt Nübel die Null, bewahrte sich eine weiße Weste.
17 Schüsse flogen bis dato auf seinen Kasten, 17 Mal konnte der Ex-Bayern-Torhüter, der für den Rekordmeister kaum ein Spiel absolvierte, parieren. Teilweise sogar spektakulär.

Nübel hat große Ambitionen, will sich für die deutsche Nationalmannschaft empfehlen. Serien ohne Gegentor wie die aktuelle helfen ihm sicher dabei. Zudem ist ein guter Start bei seinem neuen Arbeitgeber auch wichtig, um sich dort frühzeitig zu etablieren und direkt einen guten und positiven Eindruck zu hinterlassen.
Der FC Bayern verpflichtete den Torhüter einst als großes Talent vom FC Schalke 04, allerdings kam es nie zu einem Durchbruch in München. Nach Monaco wurde er verliehen, ehe er lange für den VfB Stuttgart spielte. Dieser Deal wurde zunehmend kritisiert, weil die Bayern lange große Teile des Gehalts des Torhüters zahlten.
Im Endeffekt scheint der Abgang für alle Beteiligten nun die bestmögliche Lösung gewesen zu sein. Nübel selbst scheint jedenfalls aufzublühen und eine neue Heimat gefunden zu haben.

