Neuer Flügelspieler für Bayern? Das steckt hinter dem Osorio-Gerücht

Foto: IMAGO

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Beim FC Bayern laufen wenige Tage vor dem Ende der Transferperiode die letzten Planungen. Obwohl Sportvorstand Max Eberl weitere Neuzugänge nahezu ausgeschlossen hat, werden die Münchner weiterhin mit interessanten Spielern in Verbindung gebracht. Einer davon ist Darío Osorio vom FC Midtjylland.

Zuletzt hatte das dänische Portal Bold berichtet, dass Scouts des deutschen Rekordmeisters in Dänemark unterwegs waren, um den 22-jährigen Flügelspieler genauer unter die Lupe zu nehmen. Damit rückte Osorio plötzlich als möglicher Last-Minute-Kandidat der Bayern in den Fokus.


Ganz so konkret scheint das Interesse aktuell allerdings noch nicht zu sein. Wie FussballTransfers berichtet, besteht derzeit kein enger Kontakt zwischen dem FC Bayern und der Spielerseite.

Bayern hat offenbar noch keinen Kontakt aufgenommen

Nach Informationen von FussballTransfers haben die Münchner bislang keine Gespräche mit Osorios Umfeld aufgenommen. Ein kurzfristiger Transfer des chilenischen Nationalspielers zeichnet sich damit aktuell nicht ab.

Dass die Bayern den Offensivspieler beobachten, ist dennoch durchaus interessant. Osorio ist auf dem rechten Flügel zu Hause und könnte perspektivisch zusätzliche Optionen für die Offensive liefern.

Ein möglicher Transfer soll allerdings auch mit der Zukunft von Arijon Ibrahimovic zusammenhängen. Sollte der 20-Jährige den FC Bayern vor dem Ende der Transferperiode noch auf Leihbasis verlassen, könnte sich bei den Münchnern kurzfristig Bedarf für einen weiteren Offensivspieler ergeben.

In diesem Szenario soll Osorio als möglicher Kandidat gelten. Solange es bei Ibrahimovic allerdings keine Bewegung gibt, scheint auch ein Vorstoß der Bayern beim Chilenen nicht unmittelbar bevorzustehen.

Osorio bleibt auf dem Bayern-Radar

Damit passt die Personalie zur aktuellen Transferstrategie des Rekordmeisters. Eberl hatte zuletzt erklärt, dass Bayern zu 99 Prozent keinen weiteren Neuzugang mehr verpflichten werde. Gleichzeitig beobachten die Verantwortlichen den Markt bis zum Schluss, um auf mögliche Veränderungen im Kader reagieren zu können.

Das Scouting von Osorio muss deshalb nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Münchner bereits an einem Transfer arbeiten. Gerade bei jungen Spielern gehört eine längerfristige Beobachtung zur üblichen Vorgehensweise.

Die Situation könnte sich allerdings verändern, sollte Ibrahimovic die Bayern tatsächlich noch verlassen. Dann wäre mit Osorio zumindest ein Spieler auf dem Radar, den die Münchner bereits genauer unter die Lupe genommen haben.

Aktuell deutet jedoch vieles darauf hin, dass es beim Interesse bleibt. Ohne Kontakt zur Spielerseite ist ein Last-Minute-Wechsel nach München derzeit kein konkretes Thema.

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