Der FC Bayern ist auf Schalke nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Einer der größten Kritikpunkte war dabei die Chancenverwertung – und besonders Luis Diaz geriet nach der Partie ins Visier der Bayern-Fans. Der Kolumbianer ließ gleich zwei Großchancen liegen und wurde dafür mit der Note 5 abgestraft.
Bereits kurz vor der Pause hatte Diaz die Führung auf dem Fuß. Nach einem starken Pass von Nathaniel Brown tauchte der Flügelspieler frei vor Loris Karius auf, traf den Ball jedoch nicht richtig. Nach dem Seitenwechsel bot sich ihm die nächste große Möglichkeit: Nach einem Steilpass von Alphonso Davies war Diaz erneut frei durch, setzte seinen Lupfer aber zu ungenau an.
In der Einzelkritik von fiel das Urteil entsprechend deutlich aus. Viele falsche Entscheidungen und die vergebenen Chancen führten am Ende zur Note 5. Auch im Community-Voting der Bayern-Fans erhielt der 29-Jährige die schlechteste Bewertung.
Die Kritik beschränkte sich dabei nicht auf die Bewertung. Auch in den sozialen Netzwerken machten einige Anhänger ihrem Ärger Luft. Ein User schrieb bei X: „Diaz war unterirdisch schlecht“. Ein anderer urteilte: „Diaz ist vor dem Tor nicht vermarktbar.“
Bereits fünf vergebene Großchancen
Dabei war die Chancenverwertung des Offensivspielers bereits beim Saisonauftakt gegen Stuttgart ein Thema. Diaz hat in den ersten beiden Spielen insgesamt fünf Großchancen liegen gelassen. Gleichzeitig stehen für ihn laut Sofascore rund 2,49 erwartete Tore (xG) zu Buche, aus denen er lediglich einen Treffer erzielt hat.
Während die vergebenen Chancen beim 5:1-Sieg gegen den VfB noch unbestraft blieben, rächte sich der Chancenwucher gegen Schalke und es blieb beim torlosen 0:0.

Bayern hatte deutlich mehr Ballbesitz und kam auf zahlreiche Abschlüsse, blieb gegen die tief stehenden Gastgeber aber erstmals seit Juli 2025 ohne eigenen Treffer.
Für Diaz gilt jetzt: Seine Dynamik und seine Offensivqualitäten sind für Bayern wichtig – vor dem Tor muss der Kolumbianer allerdings deutlich effizienter werden. Nach zwei Bundesliga-Spielen ist die Kritik noch kein Grund zur Panik. Die Zahlen zeigen jedoch, wo beim Flügelspieler aktuell noch Luft nach oben besteht.

