Michael Olise weckt weiterhin Begehrlichkeiten bei Europas Topklubs. Real Madrid und Paris Saint-Germain sollen den Bayern-Star intensiv im Blick behalten.
Michael Olise vom FC Bayern bleibt offenbar bei anderen europäischen Schwergewichten ein Thema.
Wie Transfer-Insider Ekrem Konur bei fussball-news.de berichtet, verfolgen insbesondere Real Madrid und Paris Saint-Germain die Entwicklung des Franzosen weiterhin sehr genau. Bereits während der WM im Sommer hatte es immer wieder Gerüchte um ein Interesse der beiden Klubs gegeben.
Dem Bericht zufolge soll es inzwischen sogar erste Sondierungen und lose Kontakte über Vermittler gegeben haben. Dabei sei es darum gegangen, die finanziellen Rahmenbedingungen eines möglichen Transfers auszuloten. Konkrete Verhandlungen zwischen den Bayern und den interessierten Vereinen laufen demnach allerdings nicht.
PSG und Real sollen Olise dennoch als mögliches Top-Transferziel für Januar 2027 auf der Agenda haben. Die Franzosen würden den Nationalspieler gerne nach Paris locken, während Real seine Offensive mit weiterer technischer Qualität verstärken möchte.
Bayern arbeitet an langfristigem Olise-Verbleib
Dass ein Olise-Wechsel tatsächlich bereits im kommenden Winter zum konkreten Thema wird, erscheint allerdings äußerst unwahrscheinlich. Die Verantwortlichen des FC Bayern haben in den vergangenen Monaten immer wieder klargestellt, dass der Franzose für sie kein Verkaufskandidat ist. Vielmehr laufen in München bereits Überlegungen, Olise noch langfristiger an den Verein zu binden.
Sein aktueller Vertrag läuft ohnehin bis 2029. Wie BILD-Fußballchef Christian Falk zuletzt berichtete, beschäftigen sich die Bayern dennoch mit einer vorzeitigen Verlängerung. Im Zuge eines neuen Vertrags könnte Olise demnach eine Ausstiegsklausel erhalten – allerdings zu extrem hohen Konditionen. Summen zwischen 150 und 250 Millionen Euro stehen im Raum.
„Ich kann jedoch sagen, dass eine mögliche Ausstiegsklausel im Vertrag des Flügelspielers sehr, sehr hoch ausfallen wird. Sollte ein Verein diese aktivieren, steht Bayern eine Menge Geld zur Verfügung, um einen Nachfolger zu verpflichten“, erklärte Falk.
Auch diese Pläne sprechen gegen einen kurzfristigen Abschied im Winter. Die bevorzugte Lösung der Bayern ist eindeutig ein langfristiger Verbleib. Olise soll sich in München wohlfühlen und drängte auch im vergangenen Transferfenster nicht auf einen Wechsel.
Laut fussball-news.de wollen die Münchner mögliche Anfragen im Januar grundsätzlich abblocken. Erst ein außergewöhnlich hohes Angebot könnte die Verantwortlichen zumindest dazu bringen, sich mit einer Offerte auseinanderzusetzen. Dem Bericht zufolge soll Bayern seinen Offensiv-Star aktuell mit 200 bis 230 Millionen Euro bewerten.
Ein wichtiger Punkt bei den geplanten Vertragsgesprächen dürfte auch das Gehalt sein. Olise soll eine Anpassung seiner Bezüge an die Münchner Topverdiener Harry Kane und Jamal Musiala anstreben. Im Raum steht demnach ein Gehaltspaket von rund 25 Millionen Euro pro Jahr.
Real und PSG dürften Olise in den kommenden Monaten dennoch weiterhin intensiv beobachten. Auch der FC Liverpool wurde zuletzt immer wieder mit dem Franzosen in Verbindung gebracht. Dass daraus bereits im Januar ein Mega-Transfer wird, wäre angesichts der klaren Haltung der Bayern und der Pläne für eine Vertragsverlängerung allerdings eine große Überraschung.

