Bayern träumt vom Henkelpott! Eberl macht klare Titelansage

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Der FC Bayern startet mit großen Ambitionen in die Champions League. Sportvorstand Max Eberl formuliert das Ziel der Münchner vor dem Auftakt unmissverständlich.

Beim FC Bayern macht man aus den eigenen Ambitionen in der Champions League keinen Hehl. Am Donnerstag startet der deutsche Rekordmeister mit dem Heimspiel gegen Bodo/Glimt in die neue Saison der Königsklasse. Das große Ziel liegt allerdings deutlich weiter entfernt: das Finale am 5. Juni im Estadio Metropolitano in Madrid.


Bereits Vincent Kompany hatte vor rund einem Monat offensiv den Gewinn der Champions League als Ziel ausgerufen. Nun zieht Max Eberl nach. Im Interview mit der Sport BILD wurde der Sportvorstand gefragt, ob das Endspiel in Madrid das klar definierte Ziel der Bayern sei.

Seine Antwort fällt eindeutig aus: „Wir wollen ins Finale und es im besten Fall auch gewinnen. Dafür werden wir alles tun. Bayern München hat den Anspruch, alle möglichen Titel zu gewinnen.“

Trotz der offensiven Kampfansage weiß Eberl, wie eng die europäische Spitze mittlerweile zusammengerückt ist. Der 52-Jährige sieht gleich mehrere Klubs auf einem vergleichbaren Niveau.

Eberl sieht Bayern auf Augenhöhe mit Europas Topklubs

„Aber bei der Stärke der Konkurrenz ist es schon so, dass nicht mehr allein die Qualität ausschlaggebend ist. Sondern auch das Quäntchen Glück, das du in der entscheidenden Sekunde oder Situation benötigst“, erklärte Eberl.

Zu den großen Konkurrenten zählt der Bayern-Boss neben Real Madrid und dem FC Barcelona auch Paris Saint-Germain, Manchester City, den FC Liverpool und den FC Arsenal. „Die Qualitätsunterschiede zwischen Mannschaften wie Real Madrid, Barcelona, Paris Saint-Germain, Manchester City, Liverpool, Arsenal oder Bayern München sind sehr gering. In diesen Spielen kommt es auf Kleinigkeiten an.“


 

Eberl traut dem aktuellen Bayern-Kader grundsätzlich zu, um den Henkelpott mitzuspielen. Im Sommer wurde die Mannschaft mit Nathaniel Brown, Ismael Saibari und Bara Sapoko Ndiaye verstärkt. Gleichzeitig verließen Nicolas Jackson, Leon Goretzka und Raphaël Guerreiro den Klub.

Nach Einschätzung des Sportvorstands ist die Mannschaft durch den Umbau vor allem vielseitiger geworden: „Wir sind jünger und flexibler geworden, haben auch von der Schnelligkeit, Kreativität und Flexibilität her zugelegt.“

Dass die Champions League in den kommenden Jahren ganz oben auf der Agenda steht, unterstrich Eberl im Interview noch einmal. Auf die Frage, was während seiner bis 2029 verlängerten Amtszeit passieren müsse, sagte er: „Ich kann keinen Champions-League-Sieg versprechen, das bedarf Nuancen. Aber natürlich würden wir in den nächsten zwei Jahren einmal gerne die Champions League gewonnen haben.“

Der erste Schritt auf dem Weg zum großen Traum soll nun gegen Bodo/Glimt gelingen. Nach dem 0:0 auf Schalke wollen die Bayern zum Auftakt der Königsklasse wieder ein anderes Gesicht zeigen.

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