Der FC Bayern treibt seine Kaderplanung weiter voran. Nach der Entscheidung um Raphaël Guerreiro laufen im Hintergrund bereits die Planungen für den Sommer. Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich nun zu den Gedankenspielen der Münchner.
Der Abschied des Portugiesen ist bereits offiziell. Der FC Bayern hat bestätigt, dass der auslaufende Vertrag des 32-Jährigen nicht verlängert wird und sich die Wege nach zwei Jahren trennen. Sky hatte zuletzt berichtet, dass diese Entscheidung intern schon länger feststand und von der sportlichen Führung getroffen wurde.
Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel in Freiburg ordnete Freund die Personalie ein. „Rapha wird uns verlassen; das war nicht einfach, weil er ein großartiger Typ ist und viele gute Spiele gemacht hat und sehr vielseitig ist – eine große Stärke von ihm“, erklärte der Sportdirektor.
Zudem betonte er den Umgang des Klubs mit solchen Entscheidungen: „Aber wir haben immer gesagt, dass wir, wenn wir eine Entscheidung treffen, es den Jungs sagen, und so haben wir es auch gehandhabt.“
Außenverteidiger rücken in den Fokus der Planung

Mit dem Abgang von Guerreiro entsteht vor allem auf den Außenbahnen neuer Handlungsbedarf. Wie Sky berichtet, sondieren die Verantwortlichen bereits intensiv den Transfermarkt, um passende Lösungen für die kommende Saison zu identifizieren und die entstandene Lücke gezielt zu schließen.
Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Ergänzungen für den Kader. Vielmehr richten die Münchner ihren Fokus auf entwicklungsfähige Spieler, die perspektivisch eine feste Rolle einnehmen können und sowohl defensiv stabil als auch offensiv variabel einsetzbar sind. Die Außenverteidiger-Positionen gelten intern als zentrale Baustelle im Hinblick auf die neue Spielzeit.
Freund machte deutlich, dass die Planungen bereits konkrete Formen annehmen: „Wir haben unsere Vorstellungen davon, wie der Kader im Sommer aussehen wird, aber bis dahin ist noch etwas Zeit.“

