Die U23 des FC Bayern muss nach einem Pyro-Vorfall beim Auswärtsspiel in Burghausen eine empfindliche Strafe hinnehmen. Der Bayerische Fußball-Verband reagiert mit einem Punktabzug und einer Geldstrafe.
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat die Bayern-Amateure nach den Vorkommnissen beim Regionalliga-Auswärtsspiel gegen den SV Wacker Burghausen sanktioniert.
Wie der Verband bekannt gab, wird die U23 des FC Bayern mit einem Abzug von zwei Punkten sowie einer Geldstrafe in Höhe von 16.750 Euro belegt.
Bayern rutscht in der Tabelle ab
Auslöser der Strafe war ein Pyrotechnik-Vorfall im Bayern-Fanblock während der Partie in Burghausen. Aufgrund der Rauchentwicklung musste das Spiel zwischenzeitlich unterbrochen werden.
Der Punktabzug hat auch Auswirkungen auf die Abschlusstabelle der Regionalliga Bayern: Die Bayern-Amateure fallen von Rang acht auf Platz elf zurück.
Für den BFV handelt es sich nicht um einen Einzelfall. Nach Angaben des Verbandes wurden insgesamt 13 Verstöße im Umfeld der Bayern-Amateure registriert. Deshalb stuft der BFV den Rekordmeister in der Regionalliga als Wiederholungstäter ein.

Bereits nach dem Hinspiel gegen Wacker Burghausen war der FC Bayern wegen eines ähnlichen Vorfalls bestraft worden. Damals verhängte der Verband eine Geldstrafe von 26.000 Euro sowie einen Punktabzug.
Mit der erneuten Sanktion will der Bayerische Fußball-Verband ein deutliches Signal gegen den Einsatz von Pyrotechnik setzen.
Während Punktabzüge wegen Pyrotechnik in den anderen Regionalligen sowie im deutschen Profifußball nicht vorgesehen sind, greift der BFV in Bayern zu dieser Maßnahme bereits zum zweiten Mal beim FC Bayern.
Eine Stellungnahme des Rekordmeisters zu der Entscheidung liegt bislang nicht vor.

