Überangebot in der PSG-Offensive: Schnappen die Bayern jetzt zu?

Sebastian Mittag
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Paris Saint-Germain steht offenbar vor der Verpflichtung des nächsten Top-Talents. Ein Transfer von Yan Diomande könnte die Konkurrenz in der Offensive weiter verschärfen – und damit neue Spekulationen um Bradley Barcola entfachen.

Beim FC Bayern dürfte die Entwicklung in Paris genau beobachtet werden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, strebt RB-Leipzig-Youngster Yan Diomande einen Wechsel zu Paris Saint-Germain an. Laut Sky soll sich der ivorische Flügelspieler sogar bereits mit dem französischen Spitzenklub auf einen Vertrag bis 2031 geeinigt haben.


Der 19-Jährige macht aus seinen Präferenzen keinen Hehl. „Paris ist ein Verein, den ich schon seit meiner Kindheit liebe. Es ist eine Mannschaft, die ich als Fußballfan bewundere“, erklärte Diomande zuletzt.

Noch hält RB Leipzig dagegen. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer betonte in der Sport BILD: „Das heißt, wir sitzen auf dem Fahrersitz und alle anderen auf der Rückbank. Wir wollen Yan Diomande halten. Und er selbst sieht sich auch noch eine Weile in Leipzig.“

Wird Barcola wieder zum Bayern-Thema?

Sollte PSG Diomande tatsächlich verpflichten, würde sich die Konkurrenz in der ohnehin hochkarätig besetzten Offensive nochmals verschärfen. Mit Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia, Désiré Doué und Bradley Barcola hat der Champions-League-Sieger bereits jetzt ein Überangebot im Angriff.

Vor allem Barcola könnte dadurch noch stärker ins Grübeln geraten. Der französische Nationalspieler soll laut The Athletic unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten sein und einen Wechsel grundsätzlich nicht ausschließen. Im Champions-League-Finale musste der 23-Jährige zuletzt sogar auf der Bank Platz nehmen.

Für den FC Bayern ist Barcola kein Unbekannter. Bereits im vergangenen Sommer beschäftigten sich die Münchner intensiv mit dem Flügelspieler, ehe sich PSG gegen sämtliche Konkurrenz durchsetzte. Ein neuer Anlauf erscheint derzeit allerdings wenig realistisch.

Yan Diomande
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Zum einen soll Paris eine Ablöse von mindestens 134 Millionen Euro fordern, zum anderen haben die Bayern mit Ismael Saibari bereits einen kostspieligen Transfer für mindestens 50 Millionen Euro abgeschlossen. Ein weiterer Mega-Deal für die Offensive dürfte daher aktuell kaum finanzierbar sein.

Auch Désiré Doué wurde in München in der Vergangenheit intensiv beobachtet, hat sich inzwischen jedoch ebenfalls in Preisregionen entwickelt, die für den deutschen Rekordmeister kaum darstellbar erscheinen.

Dennoch könnte sich die Situation in Paris in den kommenden Wochen weiter zuspitzen. Sollte Diomande tatsächlich kommen und Barcola dauerhaft um seinen Stammplatz fürchten, dürfte der Franzose den Transfermarkt erneut beschäftigen. Ob der FC Bayern dann noch einmal ernsthaft in den Poker einsteigt, bleibt jedoch abzuwarten.

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