WM-Enttäuschungen: Weltmeister mit Rat an Bayern-Trainer Kompany

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Die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Einige Bayern-Profis sind schon ausgeschieden, manche davon für die eigenen Ansprüche deutlich zu früh. Damit wird auch Vincent Kompany umgehen müssen.

Natürlich profitiert der belgische Trainer in Diensten des FC Bayern auch davon, dass viele Spieler früher als eigentlich geplant wieder zur Mannschaft stoßen und an der Vorbereitung teilnehmen können.


Dennoch ist eine Enttäuschung im Gepäck natürlich nicht ideal. Denn gerade der große DFB-Block beim Rekordmeister wird alles andere als glücklich sein, nachdem zum dritten Mal nacheinander bei einer WM das ausgegebene Ziel klar verfehlt wurde.

Kohler sieht Kompany in der Pflicht

Deswegen muss man beim FC Bayern in diesem Sommer in der Vorbereitungsphase auch ganz individuell auf die einzelnen Spieler eingehen, Gespräche führen. Hier sieht Jürgen Kohler, der Weltmeister von 1990, auch den Trainer in der Pflicht.

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

Beim Ausscheiden der deutschen Mannschaft verschoss ausgerechnet Bayern-Star Jonathan Tah den entscheidenden Elfmeter. “So ein Moment tut natürlich weh, keine Frage. Einen verschossenen Elfmeter bei einer WM schüttelst du nicht einfach ab”, erklärte Kohler nun gegenüber der Abendzeitung München.

Und ergänzt: “Aber Jonathan Tah ist ein gestandener Profi, der schon viel erlebt hat. Wichtig ist, dass man sich nicht über diese eine Szene definiert. Im Fußball bekommst du immer wieder die Chance, eine Antwort zu geben.”

Auf Vincent Kompany kommt jetzt eine besondere Rolle zu, findet der ehemalige Nationalspieler. Und warnt”Der Trainer ist in solchen Situationen auch als Mensch gefragt. Vincent Kompany weiß aus seiner eigenen Karriere, wie man mit Druck und Enttäuschungen umgehen muss. Er muss Jonathan das Gefühl geben: Wir vertrauen dir, du bist wichtig für diese Mannschaft. Manchmal hilft genau diese Rückendeckung mehr als jede taktische Ansprache”, erklärte Kohler weiter.

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