„Es war eine harte Zeit“: Bayern-Leihgabe spricht über Horror-Zeit

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Javier Fernández galt beim FC Bayern als eines der vielversprechendsten Talente im zentralen Mittelfeld. Doch statt des erhofften Durchbruchs bei den Profis folgte für den Spanier eine monatelange Verletzungsmisere. Nun hat der 19-Jährige erstmals ausführlich über diese schwierige Phase gesprochen – und verrät, wie ihn der Rekordmeister dabei unterstützte.

Im vergangenen Sommer durfte Fernández unter Vincent Kompany erstmals regelmäßig mit den Bayern-Profis trainieren. Gemeinsam mit Stars wie Harry Kane, Joshua Kimmich und Jamal Musiala arbeitete der Mittelfeldspieler auf seinen großen Traum hin: das Debüt für den deutschen Rekordmeister.


Doch der nächste Karriereschritt blieb ihm vorerst verwehrt. Stattdessen begann eine lange Leidenszeit, die den Spanier körperlich und mental an seine Grenzen brachte.

„Ich war ein Jahr lang dauerverletzt“

Im Gespräch mit SPORT1 blickte Fernández offen auf die schwierigste Phase seiner bisherigen Laufbahn zurück. „Es war natürlich eine sehr harte Zeit. Jeder Spieler hasst es, in so einer Situation zu sein. Ich habe mir eine Verletzung nach der nächsten zugezogen“, erklärte der 19-Jährige.

Nachdem er sich zunächst von einer Sprunggelenksverletzung zurückgekämpft hatte, folgte kurz vor seinem Comeback der nächste Rückschlag. Eine schwere Meniskusverletzung machte eine weitere Operation notwendig.

„Eigentlich war ich ein Jahr lang dauerverletzt. Es war eine richtig harte Zeit, aber das hat mir auch geholfen, mich weiterzuentwickeln“, so Fernández weiter.

Trotz der schwierigen Monate verlor der Spanier nie das Vertrauen in seinen Stammverein. Im Gegenteil: Der FC Bayern stand ihm während der gesamten Rehabilitationsphase eng zur Seite.

„Die Kommunikation war immer da. Sie haben mir sehr geholfen, zum Beispiel auch, um meine Knieoperation in Spanien durchführen zu lassen. Aber auch danach in der Reha waren sie immer für mich da und dafür bin ich sehr dankbar“, berichtete der Mittelfeldspieler.

Klose gibt dem Bayern-Talent neues Vertrauen

Javi Fernández
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Im Januar 2026 verlängerte Fernández seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2028 und wechselte anschließend auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg. Dort fand er unter Trainer Miroslav Klose endlich wieder regelmäßig Spielpraxis. Acht Zweitliga-Einsätze, davon fünf in der Startelf, machten deutlich, warum die Franken die Leihe für eine weitere Saison verlängerten.

Auch Klose spielt für seine Entwicklung eine wichtige Rolle. „Er hat zwar nicht auf meiner Position gespielt, aber er kann mir durch seine Erfahrung eine Menge beibringen“, erklärte Fernández.

Den Kontakt nach München hält der Youngster trotz seines Leihengagements weiterhin intensiv. „Es gibt Verantwortliche, die sich um die Leihspieler kümmern. Sie rufen mich auch oft an oder kommen, um sich unsere Spiele anzuschauen. Dabei versuchen sie, mir zu helfen, damit ich mich bestmöglich entwickle.“

Für die neue Saison hat sich Fernández vor allem ein Ziel gesetzt: verletzungsfrei bleiben. „Das Wichtigste ist, dass ich fit bleibe. Ich möchte mich weiterentwickeln, jedes Spiel mein Bestes geben und zeigen, was ich kann“, betonte der Spanier.

Ob seine Zukunft langfristig beim 1. FC Nürnberg oder wieder beim FC Bayern liegt, dürfte auch von seiner Entwicklung in den kommenden Monaten abhängen. Das Talent ist jedenfalls entschlossen, nach seinem Horror-Jahr endlich wieder mit Leistungen auf dem Platz für Schlagzeilen zu sorgen.

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