Zwar stehen momentan keine Transfers beim FC Bayern unmittelbar bevor, aber der Rekordmeister beobachtet den Markt und schaut sich nach lukrativen Gelegenheiten um. Ein Spieler, der für Belgien bei der WM im Einsatz war, bleibt auf der Liste des Rekordmeisters.
Denn schon vor Wochen wurde Bayern mit Charles de Ketelaere, der gegenwärtig bei Atalanta in Bergamo spielt, in Verbindung gebracht. Zwar streuten verschiedene Medien auch verschiedene Infos, aber der Name hielt sich hartnäckig, ehe es auch durch die WM ein wenig ruhiger um den Offensivspieler wurde.
Jetzt meldet Transferjournalist Sacha Tavolieri, der gute Kontakte in Belgien besitzt, dass Paris Saint-Germain frisch in den Poker um den Spieler eingestiegen ist.
PSG an Bayern-Kandidat dran
Das könnte eine Reaktion darauf sein, dass sich der Transfer von Maghnes Akliouche von der AS Monaco als sehr schwierig erweist. Schon drei Angebote des Branchenprimus aus Frankreich wurden abgelehnt und PSG soll in den Gesprächen zuletzt deutlich gemacht haben, dass man sich anderen Zielen widmen könnte.

Laut Corriere della Sera aus Italien bleibt der FC Bayern aber ein Team, das die Entwicklungen rund um den Belgier beobachtet. Das heißt nicht, dass der Rekordmeister in den Poker einsteigt, aber sich informieren lässt, wenn etwas passiert.
Atalanta bewertet den Belgier mit rund 50 Millionen Euro, was eine Summe ist, die man beim FC Bayern je nach weiteren Verkäufen durchaus zahlen könnte. PSG tut sich dahingehend aber deutlich leichter und würde die Forderungen seitens Atalanta erfüllen, wenn man sich dazu entscheiden, aus der Interessensbekundung auch einen wirklichen Transferwunsch zu machen.
Für den Moment scheint also alles offen zu sein. Kurzfristig, also ohne weitere Abgänge, dürfte die Tür in Richtung FC Bayern aber vorerst geschlossen bleiben.

