Kurios: Bayern wusste nicht, wie gut Vincent Kompany ist

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Vincent Kompany hat den FC Bayern nicht nur sportlich wieder in die Erfolgsspur geführt. Seit der Belgier im Sommer 2024 das Traineramt übernommen hat, ist rund um den deutschen Rekordmeister auch deutlich mehr Ruhe eingekehrt. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bezeichnet den 40-Jährigen inzwischen sogar als „echten Glücksfall“.

Nach dem Gewinn der Meisterschaft in seiner ersten Saison holte Kompany zuletzt mit den Münchnern das Double. In der Champions League war erst im Halbfinale gegen den späteren Sieger Paris Saint-Germain Endstation. Neben den sportlichen Erfolgen beeindruckt die Bayern-Verantwortlichen aber offenbar vor allem Kompanys Umgang mit Spielern, Medien und schwierigen Situationen.


„Das ist schon ein echter Glücksfall“, schwärmte Dreesen im SPORT1-Doppelpass.

Besonders die kommunikativen Fähigkeiten des Bayern-Trainers haben es dem Vorstandsvorsitzenden angetan. „Dass das so gut funktioniert und dass Vincent diese Kommunikation so elegant beherrscht“, hob Dreesen hervor.

Gerade beim FC Bayern ist diese Qualität von besonderer Bedeutung. Kaum ein anderer deutscher Klub steht derart permanent im öffentlichen Fokus. Kompany schafft es bislang jedoch immer wieder, Diskussionen zu moderieren, ohne dabei unnötig neue Schlagzeilen zu produzieren.

Bayern wusste selbst nicht, wie gut Kompany darin ist

Interessant wurde es, als Dreesen gefragt wurde, ob den Verantwortlichen diese außergewöhnliche Stärke des Belgiers bereits vor dessen Verpflichtung bewusst gewesen sei.

„Nein, das kann man vorher so nicht wissen“, räumte der Bayern-Boss überraschend offen ein. Dreesen wollte im Nachhinein auch nicht so tun, als sei diese Entwicklung von Anfang an absehbar gewesen: „Es wäre jetzt auch nicht richtig, etwas anderes zu behaupten.“

Damit gesteht der Vorstandsvorsitzende ein, dass Kompany die Erwartungen der Münchner in diesem Bereich sogar übertroffen hat.

Bei seiner Verpflichtung im Sommer 2024 war der Belgier keineswegs die unumstrittene Wunschlösung. Inzwischen hat sich das Bild grundlegend verändert. Sportlich hat Kompany Titel geliefert, gleichzeitig scheint er intern nahezu uneingeschränkte Unterstützung zu genießen.

„Kenne keinen, der ihn nicht mögen würde“

Vincent Kompany
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Wie beliebt Kompany innerhalb des Klubs ist, machte Dreesen mit einer weiteren Aussage deutlich.

„Ich kenne jedenfalls keinen, der den Vincent nicht mögen würde, obwohl er vielleicht auch nicht immer alles sagt „, erklärte der 59-Jährige.

Kompany versteht es offenbar besonders gut, unangenehmen oder brisanten Fragen auszuweichen, ohne dabei abweisend zu wirken. Genau diese Fähigkeit beeindruckt Dreesen: „Der ist ja dann nur elegant im Abmoderieren. Und das haben wir vorher so nicht gewusst“, ergänzte der Bayern-Boss.

Für den Rekordmeister hat sich die Verpflichtung des Belgiers damit gleich in mehrfacher Hinsicht ausgezahlt. Kompany sorgt für sportlichen Erfolg, besitzt einen guten Draht zur Mannschaft und vermittelt gleichzeitig nach außen die Ruhe, die an der Säbener Straße in der Vergangenheit immer wieder gefehlt hat.

Auch langfristig setzen die Münchner auf ihren Trainer. Kompany ist noch bis Sommer 2029 an den FC Bayern gebunden. Nach den Aussagen von Dreesen gibt es aktuell wenig Grund zur Annahme, dass die Zusammenarbeit vorzeitig enden könnte. Aus einer einst durchaus überraschenden Trainerlösung ist für die Bayern offenbar tatsächlich ein „echter Glücksfall“ geworden.

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