„Idealer Zeitpunkt“: Bayern-Urgestein deutet Abschied an

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Seine Stimme gehört zum FC Bayern und in die Allianz Arena: Stephan Lehmann ist Stadionsprecher beim Rekordmeister, hat schon mehr als 1000 Spiele live begleitet. Jetzt spricht er über seinen Abschied. 

Alles hat im Jahr 1996, damals natürlich noch im altehrwürdigen Olympiastadion, angefangen. Damals feierte er sein Debüt am Mikrofon, bei einem Spiel unter der Woche gegen den VfL Bochum.


In einem Interview mit der Abendzeitung München erklärte Lehmann nun, dass er bei seinem ersten Einsatz sehr nervös war. „Markus Hörwick, damals Pressesprecher des FC Bayern, ist mit mir vor die Südkurve gegangen und hat mich vorgestellt. Das war sehr nett von ihm, das hat mir geholfen. Die Fans in der Südkurve haben applaudiert, meinen Namen gerufen“, so Lehmann über sein erstes Spiel am Mikrofon.

Traum-Abschied beim Champions-League-Finale 2028

Stephan Lehmann
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Der „neue Mann“ am Mikrofon hat sich seitdem aber mehr als nur etabliert. Viele Bayern-Fans kennen nur ihn als Stimme im Stadion. Er begleitete Saisoneröffnungen, Meisterfeiern, auch am Marienplatz.

Lehmann selbst war Teil eines Bayern-Fanklubs, vor seiner Zeit als Stadionsprecher auch regelmäßig in der Kurve aktiv. Das sorgte laut eigener Aussage auch für eine gewisse Akzeptanz, weil er für die Fans „einer von ihnen“ war.

Beim FC Bayern hat Lehmann in seiner Zeit viel erlebt. Viele positive Momente, aber auch schwierige, wie den Tod von Franz Beckenbauer. Die Trauerfeier, durch die Lehmann auch führte, war für ihn einer der emotionalsten Momente.

Gedanken um seinen Abschied macht sich der Stadionsprecher auch schon. Und hat dabei einen klaren Plan im Hinterkopf. „Ich bin jetzt 64, werde auch nicht jünger. Der ideale Zeitpunkt für mein letztes Spiel wäre das Champions-League-Finale 2028, das ja jetzt an die Allianz Arena vergeben wurde. Und dann, anders als beim schlimmen Finale dahoam 2012 gegen Chelsea, gewinnen wir. Das wäre perfekt“, so Lehmann.

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