Trotz totaler Dominanz nur 3:3! Diese Bayern-Statistik macht sprachlos

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Der FC Bayern hat beim 3:3 gegen Viking Stavanger einen eigentlich kaum erklärbaren Punktverlust hinnehmen müssen. Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand drehten die Münchner die Partie in der zweiten Halbzeit, kassierten in der Nachspielzeit aber noch den Ausgleich. Ein Blick auf die Spielstatistiken macht das Ergebnis noch bemerkenswerter: Der deutsche Rekordmeister war seinem Gegner in nahezu allen wichtigen Kategorien haushoch überlegen.

Besonders auffällig ist dabei der Expected-Goals-Wert (xG). Während die Bayern auf einen Wert von 3,51 kamen, lag Viking Stavanger lediglich bei 0,56. Dennoch erzielten beide Mannschaften am Ende drei Treffer.


Die Norweger machten aus vergleichsweise wenigen Möglichkeiten also außergewöhnlich viel. Für die Mannschaft von Vincent Kompany ist das Ergebnis dagegen besonders bitter.

Bayern statistisch klar überlegen

Die Zahlen des Champions-League-Duells sprechen eine deutliche Sprache. Mit 66 Prozent Ballbesitz bestimmten die Münchner über weite Strecken das Geschehen. Stavanger kam lediglich auf 34 Prozent.

Noch deutlicher fällt der Vergleich bei den Torschüssen aus. Bayern gab insgesamt 25 Abschlüsse ab, die Gastgeber kamen lediglich auf acht. Bei den Schüssen auf das Tor lag der deutsche Rekordmeister mit 8:5 ebenfalls vorne.

Besonders bemerkenswert: Stavanger erzielte aus seinen fünf Schüssen auf das Bayern-Tor gleich drei Treffer.

Auch bei den Ballkontakten im gegnerischen Strafraum waren die Unterschiede gewaltig. Während die Münchner auf 51 Aktionen kamen, waren es bei Viking gerade einmal 14.

Hinzu kommen 15:7 Eckbälle zugunsten des FC Bayern sowie eine Passquote von 88 Prozent. Die Norweger brachten lediglich 74 Prozent ihrer Pässe zum Mitspieler.

Trotz dieser klaren statistischen Überlegenheit reichte es für den Rekordmeister nicht zum Sieg.

Stavanger erzielt drei Tore aus nur 0,56 xG

Viking Stavanger vs. FC Bayern
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Der wohl außergewöhnlichste Wert des Abends ist die Chancenverwertung der Gastgeber. Mit einem xG-Wert von gerade einmal 0,56 wären anhand der Qualität ihrer Abschlüsse statistisch deutlich weniger als ein Tor zu erwarten gewesen.

Stattdessen traf Stavanger dreimal und übertraf seinen Expected-Goals-Wert damit um 2,44 Tore. Das bedeutet: Die Norweger erzielten mehr als fünfmal so viele Tore, wie ihr xG-Wert erwarten ließ.

Zum Vergleich: Die Bayern kamen bei einem xG-Wert von 3,51 auf drei Treffer und blieben damit sogar leicht unter dem statistischen Erwartungswert.

Dabei erspielten sich die Münchner laut Statistik drei Großchancen, von denen eine ungenutzt blieb. Viking kam auf zwei Großchancen und ließ keine davon aus.

Die Zahlen zeigen, wie effizient die Gastgeber ihre wenigen offensiven Möglichkeiten nutzten. Gleichzeitig verdeutlichen sie, wie teuer die defensiven Fehler der Bayern an diesem Abend waren.

Allerdings bildet der xG-Wert lediglich die Qualität der Abschlusssituationen ab. Er berücksichtigt beispielsweise nicht, wie gut ein Schuss tatsächlich platziert wird oder welche Fehler einem Gegentor vorausgehen.

Bayern bringt sich selbst um den Sieg

Besonders ärgerlich ist das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem 0:2-Rückstand kämpften sich die Münchner eindrucksvoll zurück. Harry Kane erzielte einen Doppelpack, ehe Luis Díaz die Partie in der 70. Minute komplett drehte.

Doch der Platzverweis von Michael Olise nur wenige Minuten später veränderte die Ausgangslage erneut.

In Unterzahl gelang es dem FC Bayern nicht, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Herman Haugen erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 3:3.

Damit blieb der Mannschaft von Vincent Kompany trotz drückender Überlegenheit nur ein Punkt.

Nach dem 2:2 gegen den FC Augsburg ist es bereits das zweite Unentschieden in Folge für die Münchner.

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