Im Mittelfeld des FC Bayern herrscht ein intensiver Konkurrenzkampf. Mit Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof verfügen die Münchner über drei deutsche Nationalspieler, die auch beim DFB um Einsatzzeiten kämpfen. Doch während zuletzt öffentlich über die optimale Besetzung im zentralen Mittelfeld diskutiert wurde, ist das Verhältnis zwischen den drei Bayern-Stars offenbar bestens.
Wie die BILD berichtet, lassen sich Kimmich, Pavlovic und Bischof von den Diskussionen rund um die Nationalmannschaft nicht aus der Ruhe bringen. Vielmehr sind sich alle drei bewusst, dass sie einander brauchen, um ihre gemeinsamen Ziele beim FC Bayern und im DFB-Team zu erreichen.
Besonders interessant ist dabei das Verhältnis zwischen Kimmich und Bischof. Der Bayern-Kapitän soll den 21-Jährigen bereits vor dessen Wechsel nach München aktiv unterstützt haben.
Kimmich meldete sich persönlich bei Bischof
Als im Frühjahr 2025 bekannt wurde, dass Bischof von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern wechseln würde, gehörte Kimmich laut BILD zu den ersten Spielern, die Kontakt zum Youngster aufnahmen.
Der erfahrene Mittelfeldspieler schickte seinem künftigen Teamkollegen eine persönliche WhatsApp-Nachricht.
Darin brachte Kimmich seinen großen Respekt für Bischofs Entscheidung zum Ausdruck, bereits in jungen Jahren den Schritt zum deutschen Rekordmeister zu wagen.
Dabei verwies er auf seine eigene Karriere. Schließlich war Kimmich 2015 selbst als junger Spieler zum FC Bayern gewechselt, ohne zuvor auch nur eine Bundesliga-Partie absolviert zu haben.
Sinngemäß machte er Bischof Mut, indem er erklärte, seine damalige Entscheidung nie bereut zu haben. Er sei überzeugt, dass es Bischof genauso ergehen könne.
Bayern-Kapitän als Mentor für Bischof

Aus diesem ersten Kontakt entwickelte sich laut BILD eine besondere Verbindung zwischen den beiden Mittelfeldspielern.
Kimmich unterstützt Bischof demnach bis heute und steht ihm als eine Art Mentor zur Seite.
Bemerkenswert ist das vor allem angesichts der sportlichen Konkurrenzsituation. Schließlich gilt Bischof als eines der vielversprechendsten deutschen Mittelfeldtalente und möchte sich langfristig einen Stammplatz erarbeiten.
Für Kimmich scheint das jedoch kein Problem darzustellen. Statt den jüngeren Konkurrenten auf Distanz zu halten, hilft er ihm bei seiner Entwicklung.
Auch Pavlovic soll das Verhältnis innerhalb der Mittelfeldgruppe als ausgesprochen positiv wahrnehmen. Trotz des Konkurrenzkampfes steht für die drei Bayern-Profis offenbar der gemeinsame Erfolg im Vordergrund.

