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IMAGO / MIS

Schockdiagnose! Wie kompensiert Bayern den Saibari-Ausfall?

Von Manuel Behlert · · 2 Min Lesezeit

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Beim 2:2 des FC Bayern gegen Borussia Dortmund im Topspiel der Bundesliga am Samstagabend verletzte sich Ismael Saibari schwer. Wie können die Bayern diesen Ausfall kompensieren? 

Während bei Michael Olise, der gegen den BVB ebenfalls ausgewechselt wurde, noch keine finale Diagnose vorliegt, ist bei Saibari und auch bei Serge Gnabry klar, wie es genau aussieht.

Gnabry muss wegen einer Muskelverletzung länger aussetzen. Vier bis sechs Wochen könnte er ausfallen. Saibari hat es noch schlimmer erwischt. Er hat sich einen Syndesmosebandriss zugezogen und wurde bereits erfolgreich operiert.

Saibari-Ausfall ein Schock für den FC Bayern

Wie BILD und Sky übereinstimmend berichten, rechnet man beim Rekordmeister mit einer Ausfallzeit von mindestens drei Monaten. Das kann aber durchaus noch korrigiert werden, weil viele Faktoren während der Heilung eine Rolle spielen. Eine Pause von mehr als drei Monaten ist nicht unwahrscheinlich, eine kürzere Ausfallzeit unrealistisch.

Ismael Saibari
Getty Images

Verletzt hatte sich Saibari im Zweikampf mit Gregor Kobel. Schon während des Spiels war zu sehen, wie das Sprunggelenk wegknickte. Der Marokkaner konnte das Stadion nur auf Krücken verlassen.

Der Ausfall kommt zur absoluten Unzeit, denn Jamal Musiala befindet sich noch in der Reha. Auch bei Luis Díaz wird es noch ein paar Wochen dauern, bis er wieder spielen kann. Und da Gnabry auch noch ausfällt, bleiben aktuell nur noch Harry Kane und Lennart Karl als fitte Spieler in der Offensive übrig, solange es bei Olise noch keine Klarheit gibt.

Das Personalpuzzle für Kompany-Vertreter Aaron Danks wird also noch größer und komplizierter. Einzelne Ausfälle kann man verkraften, aber die Vielzahl macht es kompliziert, weil dann andere Spieler auf anderen Positionen wieder stärker belastet wrden.

Doch was kann Bayern nun tun? Alphonso Davies zeigte in den letzten Spielen schon, dass er weiter vorn spielen kann. Karl ist sowohl eine Option für die rechte Seite als auch für die Spielmacherposition. Nathaniel Brown kann ebenfalls im Offensivbereich agieren.

Besonders bitter: Auch Maycon Cardozo, der in der letzten Saison schon für die Profis debütierte und dem man viel zutraut, erholt sich gerade von einer Schulterverletzung. Eine Option, die man noch hat, ist Tom Bischof. Er ist durchaus in der Lage, mal auf der Doppel-8 oder auf der 10er-Position zu spielen, war bei Ex-Klub Hoffenheim zuweilen auch klar weiter offensiv eingeplant.

Es gibt also Möglichkeiten, aber klar ist auch, dass die Situation alles andere als gut ist.

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