Harry Kane
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Harry Kane hat aus jeder seiner drei Bundesliga-Spielzeiten eine Lektion in Konstanz gezeigt. In seiner ersten Saison beim FC Bayern erzielte er 36 Treffer, im zweiten Jahr waren es 26, und in der vergangenen Saison traf er erneut 36 Mal. Er erhielt zum dritten Mal in Folge die Torjägerkanone. Kein anderer Spieler hat dieses Kunststück in seinen ersten drei Bundesliga-Spielzeiten geschafft. Selbst Bayern-Legende Robert Lewandowski musste sich mit drei Titeln begnügen, ohne diese besondere Serie zum Karrierestart hinzulegen. Zum Auftakt der neuen Saison stellt sich also die Frage: Schafft der Engländer diesmal den Sprung über die magische Grenze von 40 Toren?

Die Zahlen sprechen dafür. Kane traf in der Saison 2025/26 im Schnitt alle 66 Minuten und blieb nur in zehn von 31 Ligaspielen ohne eigenen Treffer. Vier Hattricks unterstreichen zudem seine Fähigkeit, ganze Spiele im Alleingang zu entscheiden. Der FC Bayern stellte mit 122 Bundesliga-Toren einen neuen Vereinsrekord auf und knackte damit eine Bestmarke, die seit den frühen 1970er Bestand hatte. Das zeigt, wie treffsicher der Münchner Angriff weiterhin agiert und wie viele Chancen ein Stürmer wie Kane in diesem System bekommt. Bleibt diese Offensivmaschinerie unter Vincent Kompany intakt, wäre eine vierte Torjägerkrone durchaus realistisch – und diesmal vielleicht mit einer Vierziger-Zahl.

Wenn man sich für das Rennen um die Torjäger interessiert, verfolgt man jeden Spieltag und die Formkurve der einzelnen Spieler. Interessante Quoten auf den Torschützenkönig der Bundesliga gibt es bei MERKUR BETS Sportwetten, wo sich die Torschützenmärkte bequem vor jedem Spieltag vergleichen lassen. Auch hier lässt sich mithilfe der Quoten eher einschätzen, wem man die Krone der Torschützen in dieser Saison eher zutraut.

Allerdings lohnt sich auch ein Blick auf den tatsächlichen Saisonstart. Nach den ersten Spieltagen der Saison 2026/27 wartet Kane noch auf seinen ersten Treffer – für seine Verhältnisse eher ungewöhnlich, zumal Bayern in diesen Partien gegen Heidenheim, Dortmund und Stuttgart insgesamt souverän gewann und offensiv keineswegs harmlos wirkte. Grund zur Sorge ist das nicht zwangsläufig: Auch in früheren Spielzeiten gab es kurze torlose Phasen, bevor er mit Doppelpacks und Hattricks nachlegte. Neu ist in dieser Saison allerdings die zusätzliche Belastung durch eine anstrengende WM 2026 mit England, bei der er auch in Verlängerungen intensive Minuten sammelte. Dieser körperliche Faktor könnte sein Torverhältnis in den ersten Saisonwochen zunächst noch bremsen, auch wenn das Trainerteam bislang keinerlei Anzeichen einer gezielten Belastungssteuerung erkennen lässt.

Mit 33 Jahren bleibt Kane weiterhin die absolute Achse des Münchner Angriffs, und die Verteilung der Einsatzminuten zwischen Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League dürfte entscheidend dafür sein, ob er mit frischen Beinen in die entscheidende Saisonphase geht. Historisch gesehen liefert er seine besten Torserien in den Wintermonaten, weshalb Januar und Februar zeigen dürften, ob das Ziel von 40 Toren realistisch bleibt oder erneut nur knapp verfehlt wird. Hinzu kommt die Konkurrenz aus den eigenen Reihen: Mit Michael Olise und Luis Díaz stehen ihm zwei Offensivpartner zur Seite, die selbst regelmäßig treffen und Vorlagen liefern, was Kane zusätzliche Freiräume verschaffen könnte, sobald gegnerische Abwehrreihen ihre Aufmerksamkeit auf mehrere Gefahrenherde gleichzeitig verteilen müssen.