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Hansi Flick klärt auf: Javier Martinez hat nicht geweint

Hansi Flick
Foto: Thomas Eisenhuth/Bongarts/Getty Images

Nach dem Hoffenheim-Spiel kursierten Gerüchte und Bilder im Internet herum, die angeblich einen weinenden Javier Martinez gezeigt haben. Nun hat sich Bayern Co-Trainer Hansi Flick zur der aktuellen Lage rund um Hernandez geäußert und betont, dass der 31-jährige Spanier nicht geweint hätte. Flick verriet jedoch, dass Martinez in der Tat unzufrieden sei mit seiner aktuellen Situation beim deutschen Rekordmeister.

Javier Martinez durchlebt derzeit keine einfach Situation beim FC Bayern, der 31-jährige Spanier spielt unter Niko Kovac keine tragende Rolle mehr. Bei der 1:2-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die TSG 1899 Hoffenheim saß der Mittelfeldspieler erneut die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Nach dem Spiel tauchten Bilder im Netz auf, die einen vermeintlich weinenden Martinez zeigten, der von Bayern Co-Trainer Hansi Flick getröstet wurde. Während Martinez sich dazu nicht äußern wollte, hat nun Flick die Situation aufgeklärt und dabei betont, dass Martinez nicht geweint hätte.

Hansi Flick über die Martinez-Gerüchte: Das geht zu weit

Im Gespräch mit dem Online-Portal spox.com betonte Flick, dass die Interpretation der Bilder „komplett falsch“ sei und dieser nicht geweint hätte. Der 54-jährige verriet jedoch auch, dass die Enttäuschung von Martinez über die erneute Nicht-Berücksichtigung von Kovac groß gewesen sei.  Grund dafür war die Tatsache, dass seine Lebensgefährtin Aline extra mit den gemeinsamen Kindern Luca und Naia ins Stadion gekommen war. Luca feierte seinen dritten Geburtstag.

Laut Flick wurde das Thema medial zu stark „aufgeblasen“: „Dass ein Spieler nicht zufrieden sein kann, wenn er nicht spielt, ist klar. Jeder Profi hat den Anspruch zu spielen. Aber was bei Javi daraus gemacht wurde, ist too much.“ Abschließend machte der Kovac-Assistent zudem deutlich, dass alle FCB-Profis wichtig sind für den Erfolg und jeder die gleichen Chancen hat: „Jeder Spieler wird benötigt und seine Chance bei uns bekommen.“