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Gnabry zeigt Verständnis für Thomas Müller und fordert mehr Respekt

Serge Gnabry
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Nach Joshua Kimmich hat sich mit Serge Gnabry ein weiterer FCB-Profi zur aktuellen Situation von Thomas Müller geäußert. Der 24-jährige Offensivspieler stärkte Müller dabei den Rücken und hofft auf einen Verbleib seines Teamkollegen beim deutschen Rekordmeister. Zudem forderte Gnabry mehr Respekt im Umgang mit Müller.

Eigentlich wurde zur aktuelle Lage von Thomas Müller beim FC Bayern in den vergangenen Tagen nahezu alles gesagt. Müller selbst äußerte sich dazu und deutete an, dass er mit der Rolle als Ergänzungsspieler nicht glücklich ist.

Dennoch ist das mediale Interesse an der Personalie Müller groß. Im Rahmen der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft wurde nun auch Serge Gnabry zu Müller befragt. Der 24 Jahre alte Flügelflitzer stärke, wie Joshua Kimmich wenige Tage zuvor, seinen Mannschaftskollegen den Rücken.

Gnabry über Müller und dessen Lage beim FCB: Die Unzufriedenheit ist normal

Serge Gnabry befindet sich derzeit in absoluter Topform, seine 4-Tore-Gala für den FC Bayern in der Champions League und der starke Auftritt beim 2:2-Unentschieden zwischen Deutschland und Argentinien unter der Woche belegen dies eindrucksvoll.

Der 24-jährige Profi vom FC Bayern ist nicht bekannt dafür häufig und gerne vor die Kamera zu treten und seine Meinung öffentlich kund zu tun. Im Rahmen einer DFB-Pressekonferenz musste sich Gnabry am Freitag jedoch den Fragen der Journalisten stellen. Dabei wurde Gnabry unter anderem auch über Thomas Müller und dessen aktuelle Lage beim FCB befragt. Ähnlich wie Joshua Kimmich, kann sich Gnabry die Bayern ohne Müller nicht wirklich vorstellen: „Eigentlich wollte ich mich nicht dazu äußern. Aber ein Bayern ohne Thomas Müller wäre schwer vorstellbar.“ Zudem betonte dieser, dass es ganz normal sei, dass Müller nicht zufrieden ist wie es derzeit für ihn persönlich läuft: „Es ist nachvollziehbar für jeden Spieler, der im Moment nicht spielt, eine gewisse Unzufriedenheit zu verspüren.“

Zum Abschluss konnte sich Gnabry auch eine kleine Spitze in Richtung Medien nicht verkneifen, die seiner Meinung nach das Thema viel zu „groß machen“: „Man muss auch nicht etwas Größeres daraus machen, als es ist. Thomas hat seine Qualitäten und eigentlich alles erreicht. Da muss man ihm einen gewissen Respekt zuteilen und nicht die ganze Zeit rumfragen oder Negativität verbreiten.“