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Medien: Die Bayern sparen im Winter wegen Sane und Havertz

Hasan Salihamidzic
Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Hansi Flick fordert bereits seit Tagen (öffentlich) neue Spieler im Winter. Die Verantwortlichen in München tun sich jedoch äußerst schwer ihrem Cheftrainer diesen Wunsch zu erfüllen. Medienberichten zufolge sind Salihamidzic & Co. im Winter nicht bereit „viel Geld“ in die Hand zu nehmen, weil man kommenden Sommer auf große Einkaufstour gehen möchte.

In den vergangenen Tagen wurde viel und ausgiebig über mögliche Winter-Transfers des FC Bayern diskutiert. Die Liste an potenziellen Spielern ist lang und laut Hansi Flick hat der deutsche Rekordmeister durchaus Bedarf, sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive.

Die Bayern-Bosse tun sich jedoch schwer damit im Januar das „Festgeldkonto“ zu plündern. Laut der „BILD Zeitung“ liegt dies vor allem daran, dass man im Winter nicht so viel Geld ausgeben möchte. Die Verantwortlichen sparen demnach für die Transfer-Offensive im Sommer.

Salihamidzic & Co. sparen das Geld für die große Transfer-Offensive im Sommer

Hansi Flick benötigt eigenen Aussagen zufolge für die Rückrunde einen neuen Rechtsverteidiger und einen frischen Außenstürmer. Mit Joao Cancelo von Manchester City ist der FC Bayern für hinten rechts scheinbar bereits fündig geworden. Gerüchten zufolge kann sich auch der 25-jährige Portugiese einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister vorstellen. Das Problem ist nur, der FCB präferiert eine Leihe bis zum Ende der Saison, City einen fixen Verkauf in Höhe von 60-70 Millionen Euro.

Die gleiche Situation herrscht bei Wilfried Zaha. Der Ivorer von Crystal Palace kann sowohl links, als auch rechts auf den Flügeln spielen und ist Meldungen zufolge im Winter zu haben. Aber auch für den 27-jährigen Offensivspieler müssten die Bayern tief in die Tasche greifen (knapp 80 Millionen Euro).

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Nach Informationen der „BILD Zeitung“ ist Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic jedoch nicht bereit im Winter so viel Geld für neue Spieler auszugeben. Der 43-jährige blickt bereits auf den kommenden Sommer, wenn es darum geht Top-Spieler wie Leroy Sane und Kai Havertz nach München zu locken. Die beiden deutschen Nationalspieler stehen ganz oben auf der Wunschliste der Bayern, kosten aber jeweils 100 Millionen Euro aufwärts.

Zudem möchte man sich auch bei Leihgabe Philippe Coutinho nicht die gute Ausgangslage zu nichte machen. Auch wenn der Brasilianer bis dato wenig Argumente geliefert hat warum die Münchner am Ende der Saison die fixe Kaufoption in Höhe von 120 Millionen Euro ziehen sollten, kann es durchaus sein, dass der Edeltechniker in der Rückrunde „durch die Decke“ geht und die Verantwortlichen an der Isar doch noch von sich überzeugen kann.