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Paul Breitner: „Liverpool ist nicht besser als der FC Bayern“

Paul Breitner
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Der FC Bayern hat eine historisch starke Champions League-Gruppenphase absolviert und damit in den engeren Favoritenkreis in Sachen Titelgewinn gespielt. Auch für FCB-Legende Paul Breitner mischen die Münchner in der europäischen Spitzengruppe mit, der 68-jährige betonte gegenüber der „Abendzeitung“, dass der FCB auf einer Stufe mit den englischen Top-Klubs wie Manchester City oder dem FC Liverpool sei.

Die UEFA Champions League startet Anfang Februar mit den K.o.-Spielen „in die heiße Phase“. Der FC Bayern trifft in der Runde der letzten 16 auf den FC Chelsea und geht mit Blick auf seine bisherigen Leistungen in der Königsklasse als Favorit in das Duell gegen die Blues. Ex-Bayern-Profi Paul Breitner sieht die Flick-Elf nicht nur im Achtelfinale als Favoriten, sondern auch in Sachen Titelgewinn, wie er im Gespräch mit der „Abendzeitung“ verriet: „Der FC Bayern hat alles in dem Kader, um die Champions League zu gewinnen. Wo soll denn da der Unterschied zu irgendwem anders sein?“

Vor allem mit Blick auf die personellen Möglichkeiten gibt es laut dem 68-jährigen keine qualitativen Unterschiede zu den englischen Top-Klubs: „Die ersten Elf in Liverpool oder bei Manchester City sind doch nicht um 0,1 Prozent besser als die beim FC Bayern. Das ist eine Ebene.“

Breitner schwärmt von Lewandowski und Davies

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Mit Robert Lewandowski hat der FCB derzeit einen der besten Stürmer der Welt in seinen Reihen. Laut Breitner spielt der Pole jedoch schon seit Jahren so stark auf: „Robert war nie anders. Er macht aber aus gewissen Situationen heraus heuer fünf, sechs Tore mehr. Das hat aber mit seiner Klasse nix zu tun. Er war schon vor zwei, drei Jahren einer der absolut größten Stürmer weltweit – und ist es heute noch.“

Auch FCB-Youngster Alphonso Davies bekam von Breitner ein Sonderlob: „Das ist für mich ein Déjà-vu zu David Alaba. Den erkenne ich in Davies zu einhundert Prozent wieder. Du hast die gleiche Situation, als David Alaba plötzlich linker Verteidiger war, jetzt wieder. Dieser Junge ist großartig.“