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Salihamidzic rüffelt Goretzka: „So etwas bespricht man unter vier Augen mit dem Trainer“

Hasan Salihamidzic
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images for FC Bayern

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat auf die jüngsten Aussagen von Leon Goretzka reagiert und sich dabei durchaus kritisch gezeigt. Der 43-jährige verriet gegenüber dem „kicker“, dass man Kritik zunächst intern äußern sollte, bevor man sich medial dazu äußert.

„Ich bin natürlich nicht glücklich“, mit diesen Worten hatte Leon Goretzka am Sonntag seine aktuelle Lage beim FC Bayern kommentiert. Der 25-jährige Mittelfeldspieler hat seinen einstigen Stammplatz unter Hansi Flick verloren und kann sich nur schwer mit der Reservistenrolle anfreunden.

In München hat man die Äußerungen von Goretzka bereits zur Kenntnis genommen. Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat zwar grundsätzlich Verständnis für die Unzufriedenheit von Goretzka, jedoch nicht wie dieser damit umgeht bzw. über welche Wege er diese kommuniziert.

Salihamidzic über Goretzka: „Er darf er seine Unzufriedenheit äußern“

Gegenüber dem „kicker“ äußerte sich Salihamidzic wie folgt zu dem Goretzka-Statement: „Wenn er auf dem Platz ist und es so macht wie heute, darf er seine Unzufriedenheit äußern“. Der 43-jährige betonte aber auch, dass er sich gewünscht hätte, das Goretzka dies zuerst intern kundgetan hätte: „Ich habe es lieber, wenn man so etwas unter vier oder sechs Augen mit dem Trainer bespricht.“

Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Salihamidzic „Probleme“ hat mit der Art und Weise wie man beim FC Bayern kommuniziert. Im Winter-Trainingslager gab es bereits Unstimmigkeit zwischen ihm und Trainer Hansi Flick, als dieser öffentlich neue Spieler forderte und damit Salihamidzic in Zugzwang brachte.

Kurios dabei ist: Laut Goretzka gab es bereits ein persönliches Gespräch zwischen ihm und Flick, bei dem man sich über die aktuelle Lage des Mittelfeldspieler ausgetauscht habe.