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Havertz-Poker: Einigkeit zwischen Flick und Salihamidzic – nur der Preis stimmt nicht

Kai Havertz
Foto: imago images

Neben Leroy Sane ist Kai Havertz nach wie vor das Transfer-Ziel Nr. 1 beim FC Bayern für den kommenden Sommer. Laut der „Sport BILD“ sind die Bayern jedoch nicht bereit die hohen Ablöseforderungen von Bayer Leverkusen zu erfüllen. Die Münchner pokern demnach und hoffen damit den Preis für den Youngster nochmals drücken zu können.



Es kommt nicht oft vor, dass sich Hansi Flick und Hasan Salihamidzic in Sachen Neuverpflichtungen einig sind. Bei Kai Havertz indes scheinen der FCB-Cheftrainer und der Sportdirektor auf einer Welleblänge zu sein. Beide sind von den Qualitäten und Fähigkeiten des 20-jährigen überzeugt und beide würden Havertz gerne kommende Saison im Bayern-Trikot spielen sehen.

Wie die „Sport BILD“ berichtet steht der Transfer jedoch nach wie vor auf der Kippe: Grund dafür: Leverkusen fordert weiterhin mehr als 100 Mio. Euro für den Offensivspieler, zu viel für den Rekordmeister.

Geht die Bayern-Taktik bei Havertz auf?

Laut „transfermarkt.de“ liegt der aktuelle Marktwert von Kai Havertz bei 90 Mio. Euro. Diese Summe wären die Bayern aller Voraussicht nach auch bereit zu zahlen. Die Verantwortlichen der Werkself bestehen jedoch weiterhin auf eine Ablöse die deutlich über 100 Mio. Euro liegt.

Während es in der Bundesliga außer den Bayern und ggf. dem BVB keinen anderen Verein gibt, der in der Lage ist solch eine Ablöse zu stemmen, hoffen die Leverkusener auf ein lukratives Angebot aus dem Ausland (u.a. vom FC Liverpool oder dem FC Barcelona). Kurioserweise sehen die Bayern genau darin ihre Chance, denn nach Informationen der „Sport BILD“ hat der FCB ernsthafte Zweifel, dass ein Klub tatsächlich bereit ist 120-130 Mio. Euro für Havertz zu bezahlen.