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Neue Finanzspritze für die Bundesliga-Klubs? DFL verhandelt Lösung mit Sky, DAZN & Co.

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Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

Durch die deutliche Empfehlung der Deutschen Fussball-Liga den laufenden Spielbetrieb in der Fussball Bundesliga bis Ende April zu pausieren wird der finanzielle Druck auf die Klubs immer größer. Während die Vereine auf die Kostenbremse drücken und die Profis auf Gehalt verzichten, arbeitet die DFL „im Hintergrund“ an einer Lösung mit den TV-Rechteinhabern. Wie die „BILD Zeitung“ berichtet gibt es bereits einen konkreten Vorschlag, welcher den Klubs neue finanzielle Mittel sichern würde.

Seit mehr als zwei Wochen ruht der Ball mittlerweile in der Fussball Bundesliga und wie es aussieht wird dieser auch den kompletten April über nicht zum Einsatz kommen. Die Deutsche Fussball-Liga hat sich gestern für eine Verlängerung der Bundesliga-Pause bis zum 30. April ausgesprochen. Offiziell beschieden wird dies kommende Woche bei der Mitgliederversammlung mit allen 36 Profi-Klubs.

Nach Informationen der „BILD Zeitung“ möchte die DFL die Zeit nutzen, um nach Wegen zu suchen, wie die Klubs im Zuge der anhaltenden Corona-Krise finanziell entlastet werden. Demnach könnten Sky, ARD/ZDF und DAZN dabei eine große Rolle spielen.

DFL hofft auf Zugeständnisse der Rechteinhaber

Neben der akuten Spielplan-Problematik beschäftigt sich die DFL und die Klubs vor allem mit der Frage, wie man die ausbleibenden Einnahmen abgefedert kann. Liga-Boss Christian Seifert hat laut dem „kicker“ bereits das Gespräch mit den Rechteinhabern wie Sky, ARD/ZDF und DAZN gesucht. Ziel ist es, den Klubs einen schnellen Zugriff auf die TV-Gelder zu ermöglichen.

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, diskutiert die DFL dabei eine Variante, bei dem die Vereine jetzt schon Geld aus dem TV-Vertrag für die kommenden Saison erhalten würden.

Auf den ersten Blick handelt es sich dabei zwar nicht um eine echte Lösung des Problems, sondern vielmehr um eine zeitliche Verschiebung in die Zukunft. Dennoch wäre den Klubs damit in der aktuellen Lage sicherlich geholfen, vor allem den kleineren Vereinen, die bereits jetzt schon Mitarbeitern entlassen müssen bzw. in die Kurzarbeit schicken.