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Boateng hadert mit der Geldstrafe: „Ich finde das traurig“

Jerome Boateng
Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Bayern-Profi Jerome Boateng war am Dienstag mit seinem Auto in einen Unfall verwickelt, als er auf der A9 von der Fahrbahn abgekommen war und in eine Leitplanke krachte. Für seinen „unerlaubten Ausflug“ wurde der Abwehrspieler vom FCB mit einer Geldstrafe belangt. Gegenüber der „BILD Zeitung“ zeigte sich der 30-jährige enttäuscht über diese Entscheidung.

Weil sich Boateng ohne Genehmigung des Vereins aus München entfernt hat und damit gegen die aktuellen Anordnungen der Klubs verstoßen hat, wurde er von den Bayern mit einer Geldstrafe belangt. Dies gaben die Münchner am Mittwochabend bekannt.

Der 30-jährige Abwehrspieler hat wenig Verständnis für diese Entscheidung, wie er gegenüber der „BILD Zeitung“ verriet.

„Für meinen Sohn nehme ich jede Strafe in Kauf“

Laut Boateng war dieser auf der Rückfahrt von einem Besuch seines 4-jährigen Sohnes aus Berlin, als der Unfall passierte. Sein Sohn hatte gesundheitliche Probleme, so dass Boateng sich ohne vorherige Abstimmung mit dem Verein auf den Weg gemacht hatte.

Zu der Strafe äußerte er sich wie folgt: „Ich akzeptiere jede Strafe der Welt, wenn sie berechtigt ist. Und ich weiß, dass es sicherlich ein Fehler war, den Verein nicht über meine Fahrt zu informieren, aber in dem Moment hatte ich nur meinem Sohn in Kopf. Ihm ging es gesundheitlich nicht gut“.

Boateng zeigt sich über die „harte Strafe“ der Bayern traurig: „Für ihn nehme ich jede Strafe in Kauf, das ist schließlich mein Sohn. Ich möchte den Vater sehen, der in so einem Moment nicht losfährt, um an der Seite seines vierjährigen Sohnes zu sein. Wenn es dafür dann eine Strafe gibt, dann Respekt. Ich finde das traurig“.