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Rummenigge verrät: Darum war der FC Bayern besser auf den Corona-Virus vorbereitet

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Karl-Heinz Rummenigge macht sich Sorgen um die Corona-Krise. Im Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ berichtet der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern über die heutige Situation und meint, dass die Lage nicht einfach sei, aber die Menschen, speziell die des FC Bayern, darauf vorbereitet waren.

Der 64-Jährige übt in gewisser Hinsicht Kritik an der Regierung aus. „Wir haben in Deutschland eine Situation, von der ich nicht sagen kann, dass wir sie unter Kontrolle haben, da die Fälle täglich zunehmen.“ Deutschland hat mittlerweile knapp 127.000 Fälle gemeldet, dabei haben knapp 3.000 Menschen ihr Leben verloren.

„Wir wussten, was uns erwartet“

Ein großer Vorteil sei es gewesen, dass der FC Bayern ein Büro in Shanghai besitzt. „Unsere Spieler haben zwei Wochen lang per Video-Calls trainiert und wir hatten einen kleinen Vorteil, da wir ein Büro in Shanghai haben. Wir wussten also schon was uns in Europa erwartet“.

Die Stabilisations- und Fitnessübungen, die die Spieler im Cyber-Training absolviert haben, seien beileibe aber nicht genug, um top vorbereitet wieder in den Spielbetrieb zu starten.

Auf dem Tagesplan stehen hierbei vor allem physische und technische Gegebenheiten. „Ein bisschen physisch und technisch, aber taktisch gibt es wenig oder gar nichts, aber zumindest tun sie etwas. Nach dem Training gehen die Spieler dann nach Hause, um zu duschen. Die Regeln soll man respektieren. Wenn der Tag X kommt, müssen sie ziemlich gut vorbereitet sein.“