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Matthäus kritisiert Salihamidzic: „Er muss seinen Worten auch Taten folgen lassen“

Lothar Matthäus
Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images

Laut Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic werden sich die Münchner kommenden Sommer mit einem „internationalen Star“ und einem „Top-Talent“ verstärken. So zumindest lautet der Plan. Die deutliche Transfer-Ansage hat für viele Aufsehen, aber auch Unverständnis gesorgt. Ex-FCB-Profi und TV-Experte Lothar Matthäus sieht diese kritisch.



Callum Hodson-Odoi, Timo Werner, Steven Bergwijn oder Hakim Ziyech. Die Liste an Spielern die „kurz vor einem Transfer“ zum FC Bayern standen ist lang. Am Ende landete keiner davon an der Säbener Straße. Gerüchten zufolge platzte der eine oder andere Transfer auch aufgrund von Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Mit seinen jüngsten Transfer-Ansagen hat sich der 43-jährige Bosnier laut Lothar Matthäus keinen wirklichen Gefallen getan. Im Gegenteil, der Druck auf die Bayern und Salihamidzic ist damit erneut gestiegen.

Transfer-Kritik an Salihamidzic nimmt nicht ab

Auch in den sozialen Netzwerken hat „Brazzo“ einen großen Teil der FCB-Anhängerschaft verloren. Spätestens seit sein Wunschtransfer Leroy Sane aufgrund einer Verletzung geplatzt ist, stand Salihamidzic mächtig in der Kritik.

Ein weiterer Spieler, der den Weg hauptsächlich wegen ihm nach München fand, war Lucas Hernandez. Knapp 80 Millionen Euro überwiesen die Bayern vergangenen Sommer an Atletico Madrid. Der französische Innenverteidiger kam mit großen Vorschusslorbeeren an die Säbener-Straße, konnte sein Potenzial bisher – hauptsächlich aufgrund von Verletzungen – aber nicht abrufen.

TV-Experte Lothar Matthäus äußerte sich in seiner Sky-Kolumne wie folgt zu den Transferaktivitäten von Salihamidzic: „Ich hoffe, er beweist in Zukunft ein besseres Händchen als bei den 80 Millionen für Lucas Hernandez. Bis hierhin muss man sagen, dass dies noch kein lohnendes Geschäft war. Der Spieler ist oft verletzt, auf der linken Seite hat sich Alphonso Davies durchgesetzt und für einen Innenverteidiger ist er eigentlich nicht groß genug. Aber vielleicht kommt seine Zeit ja noch.“

Generell erhofft sich der ehemalige Mittelfeldspieler mehr Taten statt Worte. „Hasan Salihamidzic hat große Transfers versprochen und muss sich jetzt an diesen Worten messen und Taten folgen lassen.“