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Danny Schwarz adelt Alaba: „Lernwillig und demütig“

David Alaba
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

David Alaba wird oft genannt, wenn es darum geht, welcher Jugendspieler sich als letztes beim FC Bayern durchgesetzt hat. Der Vertrag des Österreichers läuft 2021 aus, und wenn der Kapitän seiner Nationalmannschaft aus dem Verein nicht mehr wegzudenken ist, könnten sich die Wege im nächsten Jahr trennen. Alaba vermisste in der Vergangenheit Wertschätzung und beruft sich dabei meist auf das nicht eingelöste Versprechen, dass er Einsätze im Mittelfeld bekommt.

2008 verpflichtete der Rekordmeister ein aufstrebendes Talent von Austria Wien für die Ablösesumme von 150 Tausend Euro. 2010 schaffte er den Sprung in die Profimannschaft, ehe er sich auf Leihbasis der TSG Hoffenheim anschloss und sich in Sinsheim weiterentwickelte, sodass er nach Ablauf der Leihe um einen Stammplatz konkurierte. Insgesamt kommt er auf 259 Spiele in der deutschen Beletage, in denen er 22 Tore und 25 Vorlagen erzielen konnte.

„Er hat alle Attribute, um es nach oben zu schaffen“

Insbesondere unter Hansi Flick erfand sich Alaba gewissermaßen nochmal neu. Zwar setzte Guardiola teilweise auf den Innenverteidiger Alaba, für ein dauerhaftes Engagement in der Zentrale reichte es aber nicht. Neben Jerome Boateng glänzt der 27-Jährige durch seine Schnelligkeit, Zweikampfstärke und Spielverständnis. Als Alaba noch für die zweite Mannschaft des Rekordmeisters spielte, kämpfte er u.a. mit Danny Schwarz, heutiger U19-Coach der Münchner, um Punkte.

Jener Schwarz lobte seinen ehemaligen Teamkollegen in einem Interview mit „Spox“. „Er war ehrgeizig, positiv besessen, wissbegierig, lernwillig und demütig. Neben seiner unglaublichen Qualität im fußballerischen Bereich, die damals schon brutal war, verband David alle Attribute, die man braucht, um es nach oben zu schaffen“.

Wenn ihn der damals 34-Jährige etwas erklärt hat, „hat er mich mit großen Augen angeschaut, gebannt zugehört und sofort versucht, das Erklärte umzusetzen“. „Er war kritikfähig, hat Gas gegeben, ist in jedem Training an seine Grenzen gegangen und hat immer mehr gemacht als die anderen.“