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Medien: Bayern ist in der Pole Position im Havertz-Poker

Kai Havertz
Foto: imago images

Der Transferpoker um Kai Havertz nimmt so langsam richtig Fahrt auf. Der deutsche Nationalspieler wird schon seit geraumer Zeit mit zahlreichen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht, unter anderem auch mit dem FC Bayern. Wie die britische Zeitung „Independent“ berichtet, sollten die Münchner die Nase vorn haben im Tauziehen um den 20-jährigen Youngster.

Während es in den vergangenen Tagen relativ ruhig war in Sachen Leroy Sane, rückte die Personalie Kai Havertz in München wieder in den Vordergrund. Angeheizt von den Aussagen von Uli Hoeneß und Hansi Flick brodelt die Gerüchteküche derzeit gewaltig. Laut dem englischen „Independent“ haben die Bayern derzeit die beste Ausgangslage im Poker um den Offensivspieler von Bayer Leverkusen.

Sticht Bayern Real und Liverpool aus?

Während sich Hoeneß zuletzt noch skeptisch gezeigt hat, ob die Bayern diesen Sommer einen Anlauf in Sachen Havertz starten werden, hat sich FCB-Coach Hansi Flick am Freitag nochmals als Havertz-Fan geoutet und betont, dass jeder Trainer den Youngster gerne in seinem Team hätte, genau wie er.

Die Ausgangslage ist relativ klar: Während Bayer zuletzt auf eine Ablöse in Höhe von 100 Mio. Euro Ablöse gepocht hat, sind die Bayern derzeit nicht bereit solch eine Summe zu investieren. Auch die anderen Interessenten wie Real Madrid oder der FC Liverpool sind scheinbar nicht gewillt die Forderungen von Rudi Völler & Co. zu erfüllen.

Alle Vereine spielen auf Zeit, auch die Bayern, und präferieren einen Transfer im Sommer 2021. Damit hat jedoch Havertz laut dem „kicker“ ein Problem. Der 20-jährige möchte diesen Sommer Klarheit über seine sportliche Zukunft haben.

Nach Informationen des seriösen „Independent“ sind die Bayern derzeit in der Pole Position in Sachen Havertz. Demnach wäre der Rekordmeister bereits kommenden Sommer 90 Mio. Euro zu zahlen. Auch die Verantwortlichen in Leverkusen sollen wohl bereit sein von ihren Ablöseforderungen minimal abzuweichen. Grund: Bei einem Transfer am Ende der Saison hätte man mehr Planungssicherheit und könnte sich direkt um einen Nachfolger bemühen.

Mit Blick auf die vergangenen Tage und die zahlreiche Meldungen rund um Havertz ist es schwer diese seriös einzuschätzen. Fakt ist: Die Bayern beschäftigen sich mit Havertz schon seit geraumer Zeit, scheinen diesen Sommer jedoch keinen Transfer zu forcieren und hoffen auf einen Deal in 2021. Dennoch laufen Oliver Kahn & Co. Gefahr sich zu verzocken, so wie bei Timo Werner, sollte man sich in den kommenden Wochen zu passiv verhalten.