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Zoff beim Bayern-Trainingsauftakt: Fans halten sich nicht an Corona-Abstandsregeln

FC Bayern Training
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Der Triple-Sieger ist zurück auf dem Platz. Ohne Hansi Flick, aber mit Thiago Alcantara absolvierten die Bayern ihre erste gemeinsame Einheit auf dem Platz. Eine Gelegenheit für zahlreiche Fans, ihre CL-Helden endlich wieder aus der Nähe sehen zu können. Leider verlief dies nicht reibungslos.

An der Säbener Straße herrschte heute reger Betrieb. Mit ordentlich Rückenwind starteten die Bayern-Profis am späten Vormittag in das erste Mannschaftstraining seit dem Champions-League-Erfolg. Doch nicht nur die Spieler und Betreuer sind zurück, sondern mit ihnen auch zahlreiche Fans, die sich um das Trainingsgelände versammelt haben. Keine Überraschung, zumal die Bayern-Anhänger ohnehin lange Zeit keine Berührungspunkte mit der Mannschaft hatten. Den Triple-Gewinn aus weiter Ferne mitzuerleben, wird vielen Fans trotz all der Freude auch einen kleinen Stich ins Herz verpasst haben.

Ordner müssen bei Bayern-Trainingsauftakt einschreiten

Die Sehnsucht nach den Bayern-Stars löste jedoch laut Informationen der TZ auch ordentlich Ärger aus. Am Zaun tummelten sich nämlich zu viele Leute, die allesamt einen klaren Blick auf ihre Titel-Helden erhaschen wollten.  Zum Opfer fielen dabei notwendige Hygiene- und Abstandsregeln, die trotz klarer Hinweisschilder nicht mehr beachtet wurden. In Corona-Zeiten ein großes Risiko, was auch die Ordner erboste. „Bedecken Sie Mund und Nase und halten Sie die Abstände ein. Sie stehen alle viel zu eng“, so die Ansage an die Fans. Leider kam diese jedoch nicht bei allen an, sodass die Security uneinsichtigen Fans sogar mit der Polizei drohen musste. Fußball, Corona und die Fans – ein Dreigespann, das leider immer auch Konfliktpotenzial mit sich bringt.