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Kimmich fordert Verstärkungen: „Haben nur einen Rechtsverteidiger“

Joshua Kimmich
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

„Unvorhofft kommt oft“: Im Champions-League-Turnier fand sich Joshua Kimmich plötzlich wieder auf seiner alten Rechtsverteidiger-Rolle wieder. Zum Leidwesen des 25-Jährigen, der sich im zentralen Mittelfeld sieht. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung fordert er weitere Verstärkungen und geht dabei speziell auf die Planstelle hinten rechts ein.

Nachdem Hansi Flick des Zepter bei den Bayern übernommen hatte, stieg Joshua Kimmich langsam aber sicher zum Boss im Bayern-Mittelfeld auf. Der ehrgeizige Münchner hat sich damit selbst verwirklicht und will die Schaltzentrale der Münchner auch in Zukunft leiten. Ausflüge nach rechts hinten sollen endgültig der Vergangenheit angehören. Dass sich der Deutsche Nationalspieler auf dieser Position auch nicht mehr sieht, machte er im Interview mit der SZ deutlich. So spricht er sich für weitere Neuzugänge aus und zieht dabei indirekt eine Position besonders in den Fokus. „Unser Team ist schon sehr stark. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir uns noch verbessern müssen, auch personell“, so der 25-Jährige. „Auf welcher Position Bedarf besteht, muss natürlich der Trainer entscheiden, aber im Moment haben wir tatsächlich nur einen Rechtsverteidiger“, stellt Kimmich fest.

Bayern vor Mammut-Saison: Kimmich fordert Verstärkungen

Laut Kimmich sind Neuverpflichtungen vor allem wegen des engeren Terminplanes unerlässlich. „In der letzten Saison konnten wir das mit einem kleineren Kader durchziehen, weil wir durch die Unterbrechungen immer wieder Pausen hatten. Gefühlt waren das ja vier Saisonvorbereitungen und wir konnten die Akkus immer wieder laden“, so der Mittelfeld-Motor. „In diesem Jahr haben wir extrem viele Spiele“, fügt er hinzu. Mit der möglichen Verpflichtung von Sergino Dest wäre zumindest der lang ersehnte Back-Up für die Rechtsverteidigung gefunden. Zuletzt konnte Alvaro Odriozola in dieser Rolle nicht vollends überzeugen. Neben möglichen Neuverpflichtungen ist es aber noch wichtiger das Grundgerüst zusammenzuhalten. Hierbei gibt es bei David Alaba noch immer ungeklärte Fragen. „Natürlich habe ich ihm vermittelt, dass ich mir wünschen würde, dass er bleibt und fester Bestandteil unseres Teams ist“, erklärt er. Der Mittelfeld-Chef gab aber auch zu bedenken, dass Alaba diese Entscheidung letztlich selbst treffen muss. Eines steht bereits fest: Die nächsten beiden Wochen werden in München noch einmal hochinteressant, ehe das Transferfenster am 5. Oktober schließt.