Bayern-Einigung? Nathaniel Brown reagiert auf die Gerüchte

Vjekoslav Keskic
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Die Gerüchte um einen Wechsel von Nathaniel Brown zum FC Bayern nehmen weiter Fahrt auf. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben sich die Münchner mit dem deutschen Nationalspieler bereits grundsätzlich auf eine Zusammenarbeit verständigt. Nun hat sich der 22-Jährige erstmals selbst zu den Spekulationen geäußert – und dabei ein bemerkenswertes Signal gesendet.

Nach Informationen von Sky und der BILD sind die Gespräche zwischen dem FC Bayern und Brown weit fortgeschritten. Demnach besteht bereits eine mündliche Einigung über einen Vertrag bis 2031. Auch zwischen den Verantwortlichen der beiden Vereine laufen die Kontakte auf Hochtouren.


Sportvorstand Max Eberl steht dem Vernehmen nach in direktem Austausch mit Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche. Das Ziel der Münchner ist klar: Der Transfer soll möglichst schnell abgeschlossen werden – idealerweise noch vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026.

Brown vermeidet klares Bekenntnis

Auf die aktuellen Meldungen angesprochen, hielt sich Brown jedoch bewusst bedeckt. „Ich konzentriere mich voll und ganz auf die WM. Deswegen werde ich das heute auch nicht kommentieren“, erklärte der Linksverteidiger im Rahmen der DFB-Medienrunde am Donnerstag. Der Linksverteidiger betonte jedoch, dass ihn der aktuelle Trubel um seine Person so kurz vor dem Start der WM nicht beeinflusst.

Ein klares Dementi klingt anders. Vielmehr wirkt es so, als wolle der Nationalspieler die laufenden Gespräche nicht öffentlich kommentieren, ohne die Berichterstattung grundsätzlich infrage zu stellen. „Der Fokus liegt voll auf der WM, auf die ich mich freue“

Besonders interessant ist dabei die Rolle von Vincent Kompany. Der Bayern-Trainer soll intern zu den größten Befürwortern einer Verpflichtung Browns gehören.

Nach Informationen der BILD wollte Kompany den Außenverteidiger bereits während seiner Zeit beim FC Burnley verpflichten. Damals entschied sich Brown allerdings für einen Wechsel von Nürnberg zur Eintracht Frankfurt.

Nun könnte sich die Zusammenarbeit doch noch ergeben.

Frankfurt fordert Rekordablöse

Nathaniel Brown
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Der größte Knackpunkt bleibt allerdings die Ablöse. Markus Krösche soll weiterhin rund 65 Millionen Euro für den Nationalspieler verlangen.

Aus Sicht der Hessen ist diese Forderung nachvollziehbar. Brown entwickelte sich in Frankfurt innerhalb kürzester Zeit zu einem Leistungsträger, schaffte den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft und gilt als einer der spannendsten Linksverteidiger Europas.

Für die Eintracht wäre ein Verkauf zudem ein finanzieller Volltreffer. Erst Anfang 2024 hatten die Frankfurter den Spieler für rund drei Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg verpflichtet.

Ob die Münchner bereit sind, eine Summe in dieser Größenordnung zu investieren, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass Brown intern als strategisch wichtiger Transfer angesehen wird.

Mit seiner Dynamik, seiner Vielseitigkeit und seinem Entwicklungspotenzial passt er perfekt in das Anforderungsprofil von Kompany. Zudem könnte er langfristig eine wichtige Rolle auf der linken Seite übernehmen.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Bayern und Frankfurt bei der Ablöse zueinanderfinden. Die Aussagen von Brown jedenfalls lassen den Schluss zu, dass ein Wechsel nach München für den DFB-Star durchaus eine ernsthafte Option ist.

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