Bundesliga

Flick vor dem Hoffenheim-Spiel: „Auch wenn man müde ist, kann man Top-Leistungen bringen“

Hansi Flick
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Der FC Bayern muss morgen Nachmittag auswärts bei der TSG Hoffenheim ran. Es wird spannend zu sehen in welcher körperlichen Verfassung sich die Flick-Elf nach den 120 Minuten im UEFA Supercup unter der Woche präsentieren wird. Der FCB-Coach will das Spiel gegen Sevilla nicht als Ausrede gelten lassen.

Knapp 72 Stunden nach dem Triumph im UEFA Supercup steht morgen das erste Auswärtsspiel der Bayern in der neuen Bundesliga-Saison an. Manuel Neuer & Co. sind bei der TSG Hoffenheim zu Gast.

Viel Zeit hatten die Bayern nicht um sich auf das Spiel vorzubereiten. Laut Flick steht die Regeneration ohnehin im Vordergrund: „Wir haben um 14:30 Training. Wir müssen gucken, wie alle so beisammen sind. Danach werden wir dementsprechend die Mannschaft aufstellen, die zu 100 Prozent gegen Hoffenheim spielen kann. Es ist natürlich wichtig, dass man auch entlastet. Wir werden heute nicht allzu viel machen, eher regenerieren“.

Flick möchte nicht jammern

Der FCB-Coach weiß, dass seine Mannschaft auf dem Zahnfleisch geht, als Ausrede möchte er dies jedoch nicht verwenden: „Es nützt aber nichts, wenn wir immer sagen, wie kaputt wir sind. Das ist nicht meine Mentalität. Auch wenn man müde ist, kann man top Leistungen erbringen. Zum Glück haben wir morgen auch wieder die Möglichkeit, fünf Mal auszuwechseln, das werden wir nutzen“.

Laut Flick werden die Bayern auch gegen Hoffenheim ihren Spielstil beibehalten und weiterhin hoch und aggressiv pressen: „Wir wollen nichts an unserer Art Torchancen zu kreieren ändern. Wir wollen den Ball da zirkulieren lassen, wo der Gegner verwundbar ist und das ist in seiner Hälfte“.

Der 55-jährige sieht jedoch durchaus noch Luft nach oben bei seiner Mannschaft mit Blick auf das Spiel gegen Sevilla: „Wir haben uns gegen Sevilla teilweise selbst das Leben schwer gemacht, wo wir den Ball nicht richtig haben laufen lassen. Wenn wir den Ball haben, läuft der Ball. Hat der Gegner den Ball, laufen wir. Es war nicht alles perfekt und daran müssen wir arbeiten“.