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Salihamidzic über die Last Minute-Transfers: „Haben unseren Kader in der Breite sehr, sehr gut aufgestellt“

Hasan Salihamidzic
Foto: MARTIN MEISSNER/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Bayern musste in den vergangenen Tagen viel Kritik für seine Last Minute-Transfers einstecken. Für viele Fans und Experten sind Spieler wie Bouna Sarr, Douglas Costa oder Eric Maxim Choupo-Moting „Notkäufe“. FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hingegen ist zufrieden mit der Transfer-Ausbeute der Münchner.

Mit Eric Maxim Choupo-Moting, Marc Roca, Bouna Sarr und Douglas Costa hat der FC Bayern am Deadline Day der abgelaufenen Transferperiode nochmals ordentlich zugeschlagen. Böse Zungen würden behaupten die Bayern haben Quantität statt Qualität verpflichtet. Sportvorstand Hasan Salihamidzic sieht die deutlich anders.

 „Wir mussten mit unserem Budget richtig umgehen“

Der 43-jährige zeigte sich am Montag, bei der offiziellen Vorstellung von Eric Choup-Moting und Bouna Sarr durchaus zufrieden mit den Transferaktivitäten der Bayern: „Wir hatten in dieser Transferperiode zwei Fenster. In der ersten haben wir Nübel, Nianzou und Sané verpflichtet. Danach haben wir uns komplett auf die Champions League konzentriert und wollten die Mannschaft in Ruhe arbeiten lassen. Danach mussten wir schauen, was unsere Möglichkeiten sind, haben uns Zeit gelassen, um die besten Spieler zu verpflichten“.

Salihamidzic betonte zudem, dass es primär darum ging den Bayern-Kader in der Breite zu verstärken: „Dieses Jahr ist ein Kalender, der uns vor große Aufgaben stellt. Deswegen sind wir noch auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben unseren Kader in der Breite sehr, sehr gut aufgestellt“.

Natürlich spielten auch die finanziellen Rahmenbedingungen eine große Rolle: „Wir haben schwierige Zeiten, alle Clubs der Welt müssen damit richtig umgehen. Deswegen mussten wir mit unserem Budget richtig umgehen. Der FC Bayern ist immer interessiert, dem Trainer sportlich die bestmögliche Mannschaft hinzustellen, aber wir müssen auch sehen, dass wir nicht aus unserem finanziellen Rahmen rauskommen“.