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Ex-Lewandowski-Berater wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Habe ihn niemals erpresst“

Cezary Kucharski
Foto: imago images

Robert Lewandowski befindet sich schon seit geraumer Zeit im Clinch mit seinem Ex-Berater Cezary Kucharski. Dem 48-jährigen wird vorgeworfen, dass er er Lewandowski versucht hat um 20 Mio. Euro zu erpressen. Kucharski saß bis vor kurzem wegen diesen Vorwürfen in Untersuchungshaft, dementiert nach seiner Freilassung jedoch so etwas jemals getan zu haben.

Knapp zehn Jahre lang agierte Cezary Kucharski als Berater von Robert Lewandowski, bis es im 2018 zum Bruch zwischen kam. Seitdem gibt es immer wieder öffentliche Auseinandersetzungen zwischen den beiden.

Kucharski wurde Ende Oktober in Polen festgenommen worden. Grund: Dem Spielerberater wird vorgeworfen, er hätte Lewandowski mit „strafbaren Drohungen“ erpresst. Demnach geht es um 20 Mio. Euro, die Kucharski im Zuge von ungeklärten Namensrechten verlangt. Nun hat sich der 48-jährige selbst zu den Vorwürfen geäußert und diese dementiert.

„Das ist Unsinn“

Gegenüber der „Gazeta Wyborcza“ äußerte sich der ehemalige polnische Nationalspieler wie folgt dazu: „Ich habe Lewandowski niemals erpresst. Die Vorwürfe und das, was sich um mich herum abspielt, sind gestapelter Unsinn. Ich bin unschuldig und werde das in Kürze beweisen“.

Laut Kucharski handelt es sich bei den 20 Mio. Euro um Verbindlichkeiten aus der früheren geschäftlichen Zusammenarbeit mit Lewandowski. Er habe sich diesbezüglich zweimal mit Lewandowski getroffen: einmal im September 2019 in München, ein weiteres Mal in Warschau.

Auch wenn es hierbei um schwere Vorwürfe geht, scheint die ganze Aufregung neben den Platz keinen Einfluss auf die Leistungen von Lewandowski zu nehmen. Der 32-jährige Stürmer hat in der neuen Saison bereits 12 Tore und vier Vorlagen in zehn Spielen vorzuweisen.