FC Bayern II

Musiala erstmals für die englische U21 nominiert

Jamal Musiala
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Der 17-jährige Musiala ist bislang die positive Überraschung beim FC Bayern. Der Offensivspieler kam in dieser Saison bereits siebenmal für die Profis zum Einsatz und erzielte dabei sogar zwei Tore. Dank seiner starken Entwicklung wurde er nun erstmals für die englische U21-Nationaltrainer nominiert.

In Stuttgart geboren und in England aufgewachsen wäre Jamal Musiala sowohl für das DFB-Team als auch die „Three Lions“ spielberechtigt. In der U15 bis U17 spielte der Youngstar bislang bislang 20-mal im Trikot der Engländer und lediglich zweimal für Deutschland. Auch seine Vereinskariere durchlief bereits Klubs beider Nationen. Bis zum Alter von sieben Jahren spielte er für die Kindermannschaft vom TSV Lehnerz, ehe er in die Chelsea-Jugend wechselte. Im Jahr 2019 kehrte er mit dem Wechsel zu den Bayern nach Deutschland zurück. Kein Wunder, dass sowohl der englische Verband als auch der DFB um das Top-Talent kämpfen: „Musiala hat natürlich auch einen sehr starken Bezug zu England, wo er große Teile seiner Jugend verbrachte und seit der U15 alle U-Nationalmannschaften durchlief. Im vergangenen Jahr teilte er uns mit, dass er sich mit England für die U 17-EM qualifizieren möchte Diesen Stand akzeptieren wir. Allerdings bleibt der DFB an Musiala dran“, erklärte DFB-Juniorencheftrainer Meikel Schönweitz.

Trainer Boothroyd erklärt U21-Nominierung: „Es ist der richtige Zeitpunkt“

Nun könnte sich die Tendenz des Talentes jedoch weiter in Richtung der „Three Lion“ festigen So wurde er erstmals für die englische U21-Nationalmanschaft nominiert. „Er hat es bei Bayern echt gut gemacht. Wenn du in einem Team mit solcher Qualität  involviert bist, kann man das schlecht ignorieren, so Trainer Aidy Boothroyd. Dieser soll Musiala schon länger auf den Zettel gehabt haben. „Wir sind der Meinung, dass es der richtige Zeitpunkt ist, ihn zur U21 zu holen. Er hat sehr gut gespielt und sich damit für unsere Pläne aufgedrängt“, erklärt er. Für die bereits qualifizierten Engländer, stehen zwei EM-Qualifikationsspiele gegen Andorra und Armenien statt.