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Rummenigge über Sane: „Er hat noch nicht das FC-Bayern-Gen“

Karl-Heinz Rummenigge und Leroy Sane
Foto: imago images

Obwohl die Bayern gestern Abend mit dem 2:1-Erfolg im Topspiel gegen Bayer Leverkusen einen gelungenen Jahresabschied hingelegt haben, bestimmt Leroy Sane derzeit die Schlagzeilen and er Isar. Die vorzeitige Auswechslung des 24-jährigen wird von Fans, Medien und Experten hitzig diskutiert. Nun hat sich auch Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zu dem Vorfall geäußert.

Während Hansi Flick nach dem Spiel betonte, dass die vorzeitige Sane-Auswechslung keine „Strafe“ gewesen sei, zeigte sich Sane überrascht. Auch Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich am Sonntag zur aktuellen Lage von Sane und verteidigte die Entscheidung von Flick.

„Er muss seinen Charakter an den FC Bayern anpassen“

Im „SPORT1“-Doppelpass betonte Rummenigge, dass Bayern-Trainer Hansi Flick mit der Sane-Auswechslung alles richtig gemacht hat: „Natürlich ist er nicht glücklich. Aber Hansi Flick hat das perfekt erklärt: Er hat die Aufgabe, das Spiel zu gewinnen und wollte einem Spieler, der eine unglaubliche Entwicklung genommen hat – Jamal Musiala – einwechseln. Da musste jemand weichen“.

Laut Rummenigge ist es offensichtlich, dass Sane Startschwierigkeiten hat: „Sane hat unglaubliche Talente. Ich glaube aber, Sane ist noch nicht richtig im FC-Bayern-Gen angekommen“. Zeitgleich nahm er den 24-jährigen in die Pflicht: „Wir sind bereit, jeden Spieler zu fördern, aber wir fordern auch. Er muss jetzt den nächsten Schritt machen. Er muss seinen Charakter an den FC Bayern anpassen. Wir verzeihen alles, aber man muss immer alles reinwerfen. Die Mannschaft wird sich nicht seinem Charakter anpassen, er muss sich der dem Charakter der Mannschaft anpassen“.

Der 65-jährige ist nach wie vor von den Qualitäten des deutschen Nationalspielers überzeugt: „Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Leroy Sané beim FC Bayern eine erfolgreiche Karriere hinlegen kann. Dabei werden wir ihn unterstützten – wenn nötig aber auch in den Hintern treten“.