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Medien: Trotz Vertrag bis 2023 – Die Zukunft von Hansi Flick beim FC Bayern ist ungewiss

Hansi Flick
Foto: imago images

Hansi Flick hat sich binnen weniger Monate „vom ewigen Co-Trainer“ zu einem der erfolgreichsten Fußball-Trainer der Welt entwickelt. Auch wenn der 55-jährige in seinem ersten Jahr als Bayern-Trainer das Triple gewonnen, ist dessen Zukunft an der Säbener Straße ungewiss. Aktuellen Medienberichten zufolge liegt dies vor allem am weiterhin angespannten Verhältnis zu Sportvorstand Hasan Salihamidzic und dem bevorstehenden Abgang von FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.



Nach knapp fünf Monaten als Interimstrainer beim FC Bayern, hat Hansi Flick im April des vergangenen Jahres einen langfristigen Vertrag bis 2023 in München unterschrieben. Ob der Erfolgstrainer jedoch tatsächlich so lange beim deutschen Rekordmeister auf der Trainerbank sitzen wird ist offen.

Wie die „Sport BILD“ berichtet, gibt es Bayern-intern nach wie vor Spannungen zwischen Flick und Hasan Salihamidzic. Zudem könnte der Abschied von Karl-Heinz Rummenigge und der Posten als Bundestrainer Flick zu einem vorzeitigen Abschied von der Isar bewegen.

Flick-Förderer Rummenigge geht, Kaderplaner Salihamidzic bleibt

Laut dem Blatt verlässt mit Vorstandsboss Rummenigge am Ende des Jahres die größte „Bezugs- und Vertrauensperson“ von Flick den Verein. Demnach tauscht sich der FCB-Coach regelmäßig mit dem 65-jährigen über die aktuelle sportliche Entwicklung, aber auch über personelle Fragen, wie z.B. die Kaderzusammenstellung aus. Genau dieser Punkt sorgt hingegen immer wieder für Spannungen und Zoff mit Hasan Salihamidzic, der als Sportvorstand die Kaderplanung verantwortet.

Die Bayern haben vergangenen Sommer insgesamt acht neue Spieler verpflichtet, keiner davon kommt derzeit über eine Reservistenrolle hinaus. Nach Informationen der „Sport BILD“ sind Flick und sein Trainerstab mit den Neuzugängen unzufrieden. Die Abgänge von Ivan Perisic, Coutinho und Thiago wurde demnach nicht adäquat ersetzt. Die sportliche Führung an der Säbener Straße sieht hingegen Flick in der Pflicht die neuen Spieler auf „Triple-Niveau“ zu bringen.

Bundestrainer-Posten ist weiterhin ein Thema für Flick

Auch wenn Flick laut der „Sport BILD“ nach wie vor großen Spaß hat mit der Mannschaft zusammen zu arbeiten, könnten auch die Entwicklungen beim Deutschen-Fußball Bund und vor allem rund um Bundestrainer Joachim Löw Einfluss auf seine sportliche Zukunft nehmen.

Der einstige Assistent von Löw wurde bereits im vergangenem Jahr als dessen möglicher Nachfolger gehandelt. Flick selbst wiegelte die Gerüchte damals ab und stärkte Löw öffentlich den Rücken. Dennoch soll er nicht abgeneigt sein eines Tages den Posten als Bundestrainer zu übernehmen. Unter Umständen könnte sich diese Chance bereits kommenden Sommer geben, sollte Löw nach der EM 2021 sein Amt zur Verfügung stellen. Neben dem DFB, gibt es zudem immer wieder Anfragen aus der englischen Premier League.

Klar ist: Flick genießt, trotz anhaltender Meinungsverschiedenheiten mit Salihamidzic, nach wie vor das volle Vertrauen der Bayern-Bosse. Es gibt dennoch gewisse Anzeichen, die darauf hindeuten, dass er nicht zu 100 Prozent zufrieden ist. Zudem hat Flick bereits in der Vergangenheit gezeigt, beim DFB und in Hoffenheim, dass er selbst die Reißleine zieht, sollte er sich unwohl fühlen bzw. keine Unterstützung der handelnden Personen mehr spüren. Sowohl beim DFB als auch bei den Hoffenheimern hat dieser sein Engagement jeweils vor dem regulären Vertragsende vorzeitig beendet.

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