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Flick und sein Umgang mit dem Rekordtransfer: Wird Hernandez zu einem Politikum beim FC Bayern?

Hansi Flick und Lucas Hernandez
Foto: imago images

Aktuellen Medienberichten zufolge soll es beim FC Bayern (mal wieder) Unstimmigkeiten zwischen Hasan Salihamidzic und Hansi Flick geben. Im Fokus dabei stehen vor allem Personalfragen. Vor allem der Umgang mit Lucas Hernandez soll Bayern-intern zu Diskussionen führen.

Auch in seiner zweiten Saison beim FC Bayern ist Lucas Hernandez noch nicht zu 100 Prozent angekommen. Der Franzose pendelt in dieser Spielzeit regelmäßig zwischen Ersatzbank und Startelf. Besonders kurios ist dabei die Tatsache, dass es scheinbar kein wirkliches Muster für die Entscheidungen von Hansi Flick gibt, wann der Franzose spielen darf und wann nicht. Bestes Beispiel hierfür ist dessen Bankplatz beim 4:0-Erfolg gegen Schalke, als er erst in der Schlussphase des Spiels für Davies eingewechselt wurde und das obwohl Hernandez wenige Tage zuvor beim knappen 1:0-Sieg gegen Augsburg zu den besten Bayern-Spieler gehörte.

Aktuellen Medienberichten zufolge können auch die Verantwortlichen an der Säbener Straße den Flick-Umgang mit Hernandez nicht wirklich nachvollziehen.

Bayern-Bosse fordern bessere Integration von Hernandez

Wie „SPORT1“-Reporter Florian Plettenberg berichtet, fordern die Bayern-Bosse eine bessere und vor allem dauerhafte Integration des Rekordtransfers. Flick hingegen ist mit den „inkonstanten Leistungen“ des Weltmeisters unzufrieden. Vor allem im Spielaufbau hat dieser Schwächen und fällt im Vergleich zu David Alaba oder Jerome Boateng deutlich ab.

Das Problem: Auch Davies hat sich in dieser Saison nicht wirklich in Topform präsentiert und hat immer mal wieder durchwachsene Leistungen abgeliefert, unter anderem gegen Schalke. Flick ist jedoch nach wie vor von dessen Qualitäten überzeugt, vor allem von seiner Schnelligkeit und seinen offensiven Vorstößen.

Es wird spannend zu sehen wie Flick in den kommenden Monaten mit der Personalie Hernandez umgeht. Vor allem nach dem Weggang von David Alaba, wenn ein Platz in der Abwehrmitte frei wird. Der Umgang mit dem 24-jähriigen droht jedoch zu einem Politikum beim deutschen Rekordmeister zu werden.

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