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Bericht: Inter muss Hakimi im Sommer verkaufen – schlagen die Bayern diesmal zu?

Achraf Hakimi
Foto: Marco Luzzani/Inter via Getty Images

Der FC Bayern wurde vergangenen Sommer intensiv mit einer Verpflichtung von Achraf Hakimi in Verbindung gebracht. Am Ende landete der Marokkaner etwas überraschend bei Inter Mailand. Aktuellen Medienberichten zufolge wird der Rechtsverteidiger die Nerazzurri am Ende der Saison jedoch wieder verlassen. Schlagen die Bayern diesmal zu?



40 Mio. Euro Ablöse hat Inter im Sommer 2020 an Real Madrid überwiesen um sich die Dienst von Hakimi zu sichern. Dieser spielte zuvor zwei Jahre lang auf Leihbasis bei Borussia Dortmund und gehörte in dieser Zeit zu den besten Rechtsverteidigern der Bundesliga. Auch bei Inter präsentiert sich der 22-jährige diese Saison in Topform, mit 11 Totbeteiligungen in 21 Ligaspielen gehört er zu den torgefährlichsten Außenverteidigern in Europa. Dennoch steht Hakimi in Mailand auf der Streichliste.

Löst Hakimi das Rechtsverteidiger-Problem bei den Bayern?

Laut der „Gazzetta dello Sport“ möchte Inter Hakimi kommenden Sommer verkaufen. Der Grund dafür: Der Tabellenführer in der Serie A hat große finanzielle Probleme, welche sich durch die Corona-Krise nochmals zugespitzt haben. Demnach hat sich Mailand selbst ein Sparprogramm auferlegt. Zudem ist ein Großteil der Hakimi-Ablöse an Real noch fällig und diese Summe kann Inter, laut dem Blatt, ohne Spielerverkäufe im Sommer nicht stemmen.

Sollte Hakimi tatsächlich auf den Transfermarkt kommen, werden sicherlich auch die Verantwortlichen an der Säbener Straße hellhörig werden. Zum einem kennt man den Spieler bestens aus seinen Zeit beim BVB, zum anderen haben die Münchner eine „große Baustelle“ hinten rechts. Sowohl Stammspieler Benjamin Pavard als auch dessen Backup Bouna Sarr spielen eine äußerst durchwachsene Saison. Hansi Flick greift immer wieder auf Niklas Süle als Rechtsverteidiger zurück, der 25-jährige wird kommende Saison jedoch im Abwehrzentrum gebraucht.

Die Ablöse für Hakimi dürfte sich erneut auf rd. 40 Mio. Euro belaufen. Auch wenn dieser aktuell 50 Mio. Euro wert ist, wird es schwer für Inter einen Abnehmer zu finden, der in Corona-Zeiten den „vollen Preis“ bezahlt.

Klar ist: Sollten Pavard und Sarr in der Rückrunde weiterhin im Formtief stecken, werden sich die Bayern-Bosse im Sommer auf dem Transfermarkt umschauen. Eine Verpflichtung von Hakimi kommt jedoch nur in Frage, wenn man sich von Pavard oder Sarr trennt. Wobei letzterer hier ganz klar ein Verkaufskandidat ist.

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