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Nach Flick-Werben: Löw hat Verständnis für die Bayern-Kritik an Bierhoff

Jogi Löw und Hansi Flick
Foto: Sascha Steinbach/Bongarts/Getty Images

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Gerüchte und Spekulationen rund um Hansi Flick und dessen sportliche Zukunft beim FC Bayern. Medienberichten zufolge wird der 55-jährige als Löw-Nachfolger beim DFB gehandelt. Auch Oliver Bierhoff hatte öffentlich um Flick geworben und wurde dafür scharfe von den Bayern-Verantwortlichen kritisiert. Bundestrainer Löw hat Verständnis für die Reaktion von Karl-Heinz Rummenigge  & Co.



Bierhoff hatte Anfang Februar im Rahmen eines Interviews betont, dass er nicht ausschließen möchte, dass Hansi Flick in Zukunft Bundestrainer wird. Daraufhin entfachte ein öffentliches Scharmützel zwischen dem DFB-Direktor und Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. Der 65-jährige betonte, dass Flick einen laufenden Vertrag bis 2023 beim Rekordmeister hat und die Bayern nicht gewillt sind die etwaige Probleme des DFB zu lösen.

„Das kann man verstehen“

Nun hat sich auch Bundestrainer Joachim Löw dazu erstmals geäußert und zeigte dabei, etwas überraschend, Verständnis für die Reaktionen von der Säbener Straße. Im Gespräch mit dem „kicker“ äußerte er sich wie folgt dazu: „Dass die Bayern dann sagen: Warum lasst ihr unseren Trainer Hansi Flick in dieser Diskussion nicht außen vor, schließlich ist er noch bei uns? Das kann man verstehen.“

Zeitgleich betonte dieser aber auch, dass er die Aussagen von Bierhoff sehr gut einordnen kann: „In den einen oder anderen Satz wurde dann vielleicht auch zu viel hineingedeutet. Für mich ist entscheidend, dass ich weiß, wie er es meint. Er muss sich selbstverständlich Gedanken darüber machen, was gegebenenfalls in der Zukunft passieren, wie der DFB planen könnte.“

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