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Unvergessene Duelle zwischen Bayern und Dortmund – Teil l

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Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Der Klassiker zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund steht an. Auch wenn es mit Blick auf die aktuelle Bundesliga-Tabelle kein absolutes Spitzenspiel ist, blicken alle Fußallfans gebannt auf das Duell zwischen dem FCB und BVB.



Spätestens seit der Meisterschaft 2011 von Borussia Dortmund unter Jürgen Klopp fiebern Fans in Deutschland und weltweit dem Duell zwischen Rot-Weiß und Schwarz-Gelb entgegen. Seit dem CL-Finale 2013 in Wembley ist dieses Duell auch als „The German Clasico“ bekannt. Wir erinnern nochmal an sechs unvergessene Partien der jüngsten Vergangenheit und starten heute mit dem ersten Teil und den ersten drei Spielen.

11.04.2012: Bayern verspielt die Meisterschaft

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Spannender hätte die Ausgangslage gar nicht sein können: Der Meister Borussia Dortmund empfing zum 30. Spieltag der Saison 2011/12 als Tabellenführer den Rekordmeister aus München. Nur drei Punkte trennten die beiden Teams vor der Partie. Bayern hätte bei einem Sieg aufgrund des besseren Torverhältnisses am BVB vorbeiziehen können. Doch es sollte ganz anders kommen für die erfolgsverwöhnten Roten.

Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte sorgte Robert Lewandowski – damals natürlich noch im Dortmund-Trikot – eine Viertelstunde vor Schluss für das 1:0. Kurz vor Schluss holte Roman Weidenfeller Arjen Robben von den Beinen und Schiri Kircher zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte trat selber an und vergab kläglich, Weidenfeller konnte den Ball sogar festhalten.

Die prägendste Szene ereignete sich aber kurz nach dem Fehlschuss: Dortmund Neven Subotic stürmte auf Robben los und brüllte ihm seinen Jubel ins Gesicht, während dieser fassungslos die Arme über den Kopf schlug und ins Leere blickte.

Es blieb beim 1:0. Dortmund ließ sich den Vorsprung in der Liga nicht mehr nehmen und konnte am Ende seinen Meistertitel verteidigen.

12.05.2012: Dortmund deklassiert Bayern im Pokalfinale

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Wahrscheinlich waren die Bayern mit ihren Gedanken schon beim CL-Finale, dass eine Woche später gegen den FC Chelsea in der eigenen Arena ausgetragen werden sollte. Anders kann man den Spielverlauf des Pokalfinals 2012 wohl nicht genau erklären. Mit 5:2 schickte der amtierende Meister Dortmund den Rekord-Pokalsieger nach Hause. Robert Lewandowski war mit drei Treffern der Mann des Abends.

Dortmund ging bereits in der 3. Minute durch Shinji Kagawa in Führung. Nach 25 Minuten gab es wie im Ligaspiel wieder Elfmeter für den FCB. Diesmal sollte Robben die Nerven behalten und glich zum 1:1 aus. Doch Hummels (ebenfalls per Elfer) und Lewandowski kurz vor der Pause sorgten für so was die Vorentscheidung.

In der 2. Halbzeit leistete sich die Hintermannschaft der Bayern zu viele Fehler und der Pole glänzte mit zwei weiteren Treffern. Das zwischenzeitliche 2:4 durch Franck Ribéry diente nur der Ergebniskosmetik.

27.02.2013: Pokalrevanche und immer wieder Robben

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Arjen Robben gehört mit zu den prägendsten Figuren im „Deutschen Klassiker“ der letzten 10 Jahre. Auch im DFB-Viertelfinale im Jahr nach den drei Vizetiteln (Meisterschaft, Pokal, CL) hatte der Niederländer gegen die Borussen wieder seinen linken Fuß im Spiel.

Die Losfee bescherte dem FCB ein Heimspiel gegen Dortmund in der Runde der letzten Acht. Die Münchner standen zu diesem Zeitpunkt mit 17 Zählern Vorsprung vor Dortmund auf Platz 1 in der Liga. Gerade mal 8 Gegentore musste Manuel Neuer nach 23 Spieltagen schlucken. Nun sollte die Erfolgsserie auch im DFB-Pokal weitergehen.

Robben erzielte in typischer Robben-Manier das Tor des Abends. Mit einem feinen Schlenzer mit seinem starken linken Fuß überwand er von außerhalb des Strafraums Dortmunds Keeper Weidenfeller.

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